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  1. Der Mensch im Kosmos: Lebenswelten und Kosmologien. Man within the Cosmos: Lifeworlds and Cosmologies.

    Das Buch "Der Mensch im Kosmos – Lebenswelten und Kosmologien" (Man within the Cosmos – Lifeworlds and Cosmologies) präsentiert die Vorträge der Tagung der Gesellschaft für Archäoastronomie in Weimar 2023 in 17 Kapiteln – Kulturgeschichte der Astronomie von der Steinzeit bis zur Goethezeit. Der einführende Beitrag "ZwischenWelten und Wirklichkeiten: Öffnungen, Passagen und Wege in der Kosmologie und Kosmopraxis" von Michael Rappenglück spannt einen weiten kulturellen und thematischen Bogen für die Verortung des Menschen in Raum und Zeit für archaische und antike Kulturen. Zur Steinzeit gibt es einen Beitrag zum neolithischen Steinkreis Callanish, Insel Lewis vor Schottland, der wohl mit systematischer Mondbeobachtung assoziiert ist. Ferner wird ein Höhenheiligtum am Pfitscher Sattel, Südtirol, vorgestellt mit der Fragestellung, ob es sich um ein bronzezeitliches astronomisches Observatorium handelt. Gravierte Steine aus fränkischen Grabhügeln (2000–3000 v.Chr.) weisen auf Beobachtungen der Sonne, des Orion und der Plejaden hin. Im zyklischen Rhythmus des Kosmos liegt das Schicksal der Menschen; darauf deuten Verzierungen in einem Steinkammergrab von Göhlitzsch-Halle/Leuna hin, die auf Mondzyklen hindeutenen. Weitere Beiträge gibt es zu Beiträgen Antiken Kulturen, zu Sonne und Sonnenfinsternissen im alten Mesopotamien, zu Sonne, Mond und Venus im Gilgamesch-Epos, zum kretisch-minoischen Diskos von Phaistos sowie zu Blitzfiguren und anderen atmosphärischen Phänomenen in Gemälden der australischen Aborigines. Ferner gibt es Beiträge zur Kultur- und Architekturgeschichte vom Mittelalter bis zum Klassizismus. Fünf Ringburgen der Wikingerzeit des 10. Jahrhunderts, die Trelleborgen in Dänemark, werden untersucht in Hinblick auf astronomisch-geometrische Siedlungsplanung der Wikinger. Durch ein Sonnenloch in der romanischen Nordturmkapelle im Erfurter Dom wurde eine Marienfigur bei Sonnenaufgang um den 15. August – Mariä Himmelfahrt – beleuchtet – sicher ein eindrucksvolles Lichtereignis. Himmels- und Erdgloben in Weimar und Gotha von Johannes Schöner (1477–1547), Professor für Mathematik am Nürnberger Egidiengymnasium, werden vorgestellt, dessen Erdgloben zu den ersten gehören, auf denen Amerika verzeichnet wurde. Schliesslich stellt Ettore Ghibellino die astronomische Ausrichtung vom Römischen Haus von Goethe vor, das erste klassizistische Gebäude Weimars im Stil eines dorischen Tempels. Die Beobachtung des Sonnenaufgangs bietet ein beeindruckendes Schauspiel an den Tag- und Nachtgleichen und bei der Sommer- und Wintersonnenwende. Der letzte Beitrag steht unter dem Thema "Mensch im Kosmos – Vergangenheit und Zukunft" und beschäftigt sich mit dem Thema Homo sapiens und das Universum – Woher kommen wir und wohin gehen wir? Entstand das irdische Leben auf der Erde oder durch kosmische Objekte wie Meteoriten und einen weiteren evolutionären Prozess.

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  2. Pützer-Flugzeuge

    Alfons Pützer gehört zu den Mitbegründern des bundesdeutschen Luftfahrzeugbaus der Nachkriegszeit. In beachtenswerter Weise gelang es Alfons Pützer in den schwierigen Jahren des Neuaufbaus der deutschen Luftfahrtindustrie auch ohne die wirtschaftliche Rückendeckung eines größeren Konzerns seinen privaten Luftfahrzeugbetrieb zu etablieren. Schon zu Zeiten als in der jungen Bundesrepublik der Bau von Motorflugzeugen noch durch die Alliierten verboten war, entstanden im Pützerbetrieb in Bonn erste Segelflugzeuge, die bereits für eine spätere Motoraufnahme vorbereitet waren. Sein erstes Motorflugzeug "Moraa" präsentierte Alfons Pützer nur wenige Tage nach der Aufhebung des Flugzeugbauverbots im Jahr 1955. Bekannt wurde Alfons Pützer mit seiner "Elster", die ab 1958 in Bonn in Serie gebaut wurde. Am 3. August 2018 jährte sich der 100. Geburtstag von Alfons Pützer. Aus diesem Anlass widmen sich die Autoren mit dem vorliegenden Band dem Leben und Werk von Alfons Pützer, sowie der Geschichte seines Pützer Flugzeugbaus in Bonn und der von ihm in der Eifel mitbegründeten Sportavia-Pützer GmbH & Co KG auf der Dahlemer Binz.

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  3. Das zweite Gesicht

    Der Lebensroman von Hermann Löns. Im Mittelpunkt der Handlung wie auch in einer Dreiecksbeziehung steht der Künstler Helmold Hagenrieder. "Er malt mit dem toten Herzen Bilder, schießt Hirsche und behält einen Hang fürs Küchenpersonal und für unkultivierte Dorfmädchen, die sich ihm, Gott weiß warum, fortgesetzt anbieten und anderen Herzen er dem Volke nahe ist. Schließlich wird er Geheimrat, wird sogar geadelt, muss sich noch weiter ärgern, dass ihm eine Erbschaft von einer halben Million zufällt", und erkrankt an einer doppelseitigen Lungenentzündung. (Carl Busse, Neues vom Büchertisch, in Velhagen und Klasings Monatshefte, 26 Jg. (1911/12) Heft 10 (Juni 1912). Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm bei Bromberg in Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten ist Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos geworden.

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  4. Dahinten in der Heide

    Ein Schicksalsroman. Ungekürzte Ausgabe. Löns erzählt vom Leben des Schriftstellers und Zoologen Lüder Volkmann, der als Student einen Meineid schwört, weil eine Eidesverweigerung eine geliebte Frau bloßgestellt hätte. Nachdem er seine Strafe im Zuchthaus abgesessen hat, wandert er nach Kanada aus und kehrt erst nach vielen Jahren in seine Heimat zurück, um ein Erbe anzutreten... "Da er nicht dem Ruhme nachlief und nicht hinter dem Gelde her war, mähte er seine Gedanken nicht, bevor ihr Jakobstag da war, trieb keinen Raubbau mit seiner Seele. So wurde jedes Buch, das er schrieb, reif und nahrhaft... Es sieht manches aus wie ein Unglück, und nachher wird es einem zum Segen. Die Füße fest in der Heimaterde und die Gedanken darüber, so soll es sein..." Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm bei Bromberg in Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten ist Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos geworden.

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  5. Transit Barby

    Ende August 1961, zwei Wochen nach Schließung der Grenze zwischen der BRD und der DDR. Auf dem Grenzbahnhof Oebisfelde meldet sich der 19-jährige Westdeutsche Peter Köster bei den Grenzsoldaten und erklärt, in die DDR übersiedeln zu wollen, um dort mit seiner 17-jährigen Freundin Jutta, die er während eines Besuches in der DDR kennen- und lieben gelernt hatte, gemeinsam leben zu können. Er wird in das Aufnahmeheim Schloss Barby gebracht, wo Übersiedler und Rückkehrer aus der BRD einer scharfen Prüfung durch die Stasi unterzogen werden. hier freundet er sich mit dem Studenten Christian Schirmer an, der nach Verhaftung nach Barby gebracht worden war, wo er darauf wartet, wie über ihn entschieden wird. Beide wissen nicht, ob ihre Freundinnen, zu denen sie keinen Kontakt aufnehmen dürfen, noch zu ihnen halten werden. In dieser quälenden, von Langeweile und Hoffnung geprägten Situation versuchen sie, sich gegenseitig Mut zuzusprechen. Zu ihnen gesellt sich das Mädchen Anne Kessler, die sich alsbald heftig in den 17-jährigen westdeutschen Schüler Michael Gräfe verliebt, der als glühender Anhänger der kommunistischen Ideen mithelfen will, diese in der DDR zu realisieren. Nach Verhören durch die Stasi droht Peter Kösters Übersiedlungsplan schließlich jedoch zu scheitern, da man in seinem Gepäck eine Schreckschusspistole mit Munition gefunden hat. Die Geschehnisse im Schloss Barby spitzen sich zu, als Michael Gräfe eines Tages überraschenderweise in den Westen zurückgeschickt wird, worauf Anne Kessler versucht, sich das Leben zu nehmen. Zur gleichen Zeit wird unerwartet schnell über Peter Kösters Antrag entschieden.

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  6. Die Fähre des Popen Charon

    „Luntrea lui Caron”, konnte erst 1990 in Rumänien veröffentlicht werden. Liebenswert und bekenntnisreich wird darin in zahlreichen Episoden über Land und Leute des durch die Jahrhunderte von fremden Mächten gebeutelten rumänischen Volkes erzählt, welches aufblühend in der Zwischenkriegszeit nach der Wende vom 23. August 1944 noch schlimmer dran war als je zuvor. Nachgerade wird dieser Roman hier erstmals in deutscher Sprache unter dem Titel „Die Fähre des Popen Charon” vorgestellt. Die Übersetzung erfolgte in Achtung und Liebe zum rumänischen Volke, seiner darin zum Ausdruck gebrachten historischen Wahrheit, dem Wissen und orthodoxen Glauben aus Naturphilosophie und Kunst und freiem, schöpferischen Gedankentum. Blaga beschreibt bekenntnisreich die Jahre des kommunistischen Umbruchs vom relegierten Professor und Akademiemitglied zum provinziellen Bibliothekar von Anfang 1944 bis 1950. Reminiszenzen spannen sich von Lancram, dem Câmpul Frumosasei – nahe Sebes Mühlbach, seinem „Champ d'Elisee”, über Kronstadt, Hermannstadt und Wien bis in die vorkriegliche Weite Europas als Diplomat nach Lissabon. Biologin Ana, die offenbar aus einem Regenbogen trinkend ihre Schönheit und Anmut gewann, wird zur Hauptfigur von Liebe und Poesie. Der Charonsche Nachen hingegen – von einem abgesetzten orthodoxen Priester und Theologieprofessor Vasile Olteanu mit seiner dichtenden Ehefrau Octavia betriebene Fährhof und der Fähre am Muresch - symbolisieren die opferreiche Überfahrt auch zahlreich anderer Schicksale in den „Hades” gegenüber dem grausamen kommunistischen System. Den überlebenden Helden verbleibt alternativ im Dreieckskonflikt zwischen zwei, drei Frauen in Freundschaft und Liebe zu leben letztendlich, dass sich eine unerfüllte Octavia in der eisigen Nacht des „Heiligen Nikolaus” im Muresch ertränkt und Monate darauf der selbstmörderische Sturz von Leonte Patrascu, dem philosophischen alter Ego in die „Roten Schluchten”. Aber schließlich gelingt dem Erzählhelden Axente Creanga mit seiner Ana der geistige Rückzug nach Gradiste in die vom System geduldete ruhmreiche, aber tragisch verlaufene Geschichte der Daker und Geten vs. Rom, zu den ausgegrabenen „wahren Quellen, zu den höchsten Höhen”. In den einzelnen Kapiteln und Episoden leuchten poetisch Land und Leute, deren Liebe und Glauben, deren gesühnte Unschuld und ihre geistigen Auseinandersetzungen mit ihrer Gegenwart, ihrer Religion und mit ihrer Geschichte auf.

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  7. Am Ende der Welt

    Walther August Gottfried Kabel (* 8. August 1878 in Danzig; † 6. Mai 1935 in Kleinmachnow) war ein deutscher Unterhaltungsschriftsteller. Er gilt als einer der meistgelesenen deutschen Volks-Schriftsteller der 1920er Jahre, der über 15 Jahre jede Woche eine neue Story veröffentlichte. Er veröffentlichte unter anderem unter den Pseudonymen Walter Kabel, Max Schraut, Olaf Karl Abelsen, W. Belka, Walther Neuschub, William Käbler, M.E. Schugge, Waltraud Kebla, Wally Lebka, Swea von Münde, K. Walter, W. i. Zehlen, W. K. Leba, Walther Bekal, W. von Neuhof, W. K. Abel, Karla Walther, Helene Fromm, Theodor Kabelitz und Rudolf Berg.

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  8. Das Loch im Ozean

    Walther August Gottfried Kabel (* 8. August 1878 in Danzig; † 6. Mai 1935 in Kleinmachnow) war ein deutscher Unterhaltungsschriftsteller. Er gilt als einer der meistgelesenen deutschen Volks-Schriftsteller der 1920er Jahre, der über 15 Jahre jede Woche eine neue Story veröffentlichte. Er veröffentlichte unter anderem unter den Pseudonymen Walter Kabel, Max Schraut, Olaf Karl Abelsen, W. Belka, Walther Neuschub, William Käbler, M.E. Schugge, Waltraud Kebla, Wally Lebka, Swea von Münde, K. Walter, W. i. Zehlen, W. K. Leba, Walther Bekal, W. von Neuhof, W. K. Abel, Karla Walther, Helene Fromm, Theodor Kabelitz und Rudolf Berg.

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