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  1. Träume altern nicht

    Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, in einer Kleinstadt bei Kolberg, träumt ein kleines Mädchen vom Film. Johanna möchte Filmluft schnuppern, die heiligen Hallen von Babelsberg betreten – koste es, was es wolle. Ein halbes Jahrhundert später wird ihr Mädchentraum endlich Wirklichkeit. Im Rentenalter beginnt Johanna Penski eine Laufbahn als Filmstatistin, und bald kennt und liebt ganz Deutschland die »Edelkomparsin aus Berlin-Tempelhof«. Bett- und Mordgeschichten, Komödien und Lovestorys, über 850 Drehs – in kleinen Rollen findet Johanna das große Glück und landet mit 86 Jahren unversehens auf dem roten Teppich der Filmgeschichte. Zu sehen ist sie dabei unter anderem in bekannten Filmen, wie Sonnenallee, Zweiohrküken und Der Baader Meinhof Komplex. Eine Geschichte, die Sehnsüchte weckt und zum Nacheifern einlädt. Eine Hymne auf das Leben, das manchmal schöner ist als jeder Film.

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  2. Rudi Dutschke Andreas Baader und die RAF

    Der "idealisierte Rebell" und der "Dandy des Bösen" - beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen. Ohne den einen wäre die 68er-Bewegung und ohne den anderen die RAF nicht zu verstehen. Und der eine wie der andere figurieren inzwischen als Objekte einer postumen Bewunderung. Obwohl sich Dutschke und Baader in ein- und derselben historischen Strömung bewegt haben, so schienen sie als Personen und in ihren jeweiligen Rollenfunktionen doch diametral entgegengesetzt zu sein. Während der eine als Verkörperung einer "neuen Moral" galt, so der andere die des infernalisch Bösen. Eine größere Polarisierung war seinerzeit wohl kaum denkbar. Dennoch existiert ein Zusammenhang, der sie miteinander verbindet. Beide setzten kompromißlos auf den Kampf, auf eine Strategie der Eskalation und beide besaßen eine obsessive Affinität zur Gewalt. Gleichermaßen bewunderten sie die Figur des Guerillero. Jeder wollte für sich genommen einem heroisch Gescheiterten nachfolgen. Auf je eigene Weise glaubten sie sich als Reinkarnation eines Che Guevara begreifen zu können - mitten im Kalten Krieg, im gespaltenen Deutschland, an dem am weitesten vorgeschobenen Posten des Westens, in der "Frontstadt" West-Berlin. Dutschke ist der erste gewesen, der hierzulande die Idee von der Stadtguerilla aufgriff - bereits lange vor dem Ausbruch der Studentenrevolte. Und Baader war derjenige, der sich nach ihrem Ende wie kein anderer als ein solcher städtischer Guerillero begriff. Was Dutschke noch mit klassenkämpferischer Diktion propagiert hatte, das wurde von dem Abenteurer, dem Auto- und Waffennarr Baader ohne großes ideologisches Federlesen praktiziert. Wer die Geschichte der RAF verstehen will, der kommt deshalb nicht an dieser lange Zeit übersehenen Beziehung vorbei.

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  3. Der Lektor Lektionen

    Die Svenney O´Shea ReiheBand 1 Svenney O´SheaSoS die wahren AbenteuerDer LektorNeulich irgendwann im 17 Jahrhundert und ein paar mal ÜbermorgenSvenney O´Shea oder besser SOS ( Gefahr)wenn dieser Held kommt, ist alles zu spät. Nur Bernadette seine Liebe, hat dieses kommen noch nicht erlebt. Helden in Strumpfhosen, gab es schon aber Svenney, to be on Top, ist sein Job und sein unsagbares Glück verwickelt ihn in einen Mordanschlag, er erfährt dabei nicht nur das Geheimnis von einem riesigen Schatz.Mit einer unglaublichen Liebe zu sich selbst, einem Ego groß wie ein Planet und unglaublich wenig Einfühlungsvermögen, bar jeglichen Talents außer dem Gespür für Fettnäpfe und völlig frei von irgendwelchen Werten, Grips und Verstand, schafft es unser Held sich über die Seiten zu retten. Denn dies ist keine Geschichte, es ist eine Erzählung und ich selbst bin jedesmal, wie der Held auch selbst überrascht, wie sich alles entwickelt.Der Lektor, hat alle Mühe die Welt, in dieser Erzählung, die so schrill und schräg, wie amüsant ist, mit all seinen Huren, Helden und obskuren Figuren, den Un aber auch Glaubwürdigen Abenteuern, im Griff zu behalten, das er gleich selbst zur Figur wird und diese Erzählung aktiv beeinflusst. Wer ist die Mama San, der Baader oder Gorm, was ist der Ostiarius oder woraus besteht ein Gorg-On-Zolla Gesöff?Finde es heraus, Die Svenney O Shea Reihe hat 8-10 Bände in Planung, 4 sind FertigNeben den Abenteuern eines Helden der so anders ist, als alle anderen Helden, Depp oder Trottel würde es treffender beschreiben, dazu sehr von sich selbst überzeugt, findet man in dem Buch Illustrationen und Cartoons, die meine Frau gezeichnet hat.

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  4. Geburt

    Wie heißen wir unsere Kinder willkommen? Welchen inneren und äußeren Rahmen wählen wir, um diese einzigartige Zeit zu zelebrieren und zu würdigen? Wie können wir uns wieder mit unserer inneren Führung verbinden und bereits lange vor der Geburt mit unserem Kind kommunizieren, damit Schwangerschaft und Geburt für beide eine freudige, erfüllende Erfahrung sind? In unserer westlichen Gesellschaft sind alte Traditionen und Geburtsriten und der Glaube an die eigene weibliche Urkraft häufig in Vergessenheit geraten. Birgit Baader weist Wege, wie wir uns mit dem intuitiven weiblichen Wissen um die Geburt verbinden können, das Frauen seit Urzeiten durch den Geburtsvorgang führt und uns eigenverantwortlich und frei von begrenzenden inneren und äußeren Bildern auf die Geburt unseres Kindes vorbereiten können.

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  5. Filmrecht für Dokumentarfilm, Doku-Drama, Reportage und andere Non-Fiction-Formate

    Film- und Fernsehproduktionen wie 'Der Baader Meinhof Komplex', 'Contergan' oder auch Stefan Raab‘s 'TV total' rückten in den letzten Jahren nicht nur aufgrund ihrer filmischen Inhalte in den Fokus der öffentlichen Diskussion, sondern auch anlässlich rechtlicher AuseinanderSetzungen: Immer häufiger fühlen sich Personen von dokumentarischen oder halbdokumentarischen Produktionen in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und ziehen vor Gericht. Dokumentarfilmer oder Schöpfer anderer nicht-fiktionaler Formate werden aber auch mit anderen Rechtsfragen konfrontiert: Ist das Konzept geschützt? Bestehen Rechte an tatsächlichen Ereignissen oder historischen Geschehnissen? Darf ich Inhalte aus Biografien übernehmen? Haben auch Unternehmen Persönlichkeitsrechte? An wen muss ich mich wenden, wenn ich Musikrechte erwerben möchte? Welche Förderungen kann ich beantragen? Welche Fallstricke lauern bei den Verhandlungen der Verträge mit den Sendern oder anderen Partnern? Knapp und verständlich beantwortet Heidrun Huber die wichtigsten Fragen, die sich bei einer non-fiktionalen Film- oder Fernsehproduktion stellen, und veranschaulicht diese durch zahlreiche Beispiele aus der Praxis. Schritt für Schritt erläutert sie die Rechte am Thema, führt über die Persönlichkeitsrechte und die Einblendung von Werken Dritter hin zu Rechtsfragen bezüglich Finanzierung und Produktion bis zur Auswertung. Dabei werden neben dem Dokumentarfilm als Einzelstück auch jegliche Formen von dokumentarischen und halbdokumentarischen Film- und Fernsehformaten wie Magazinsendungen, Reportagen oder auch Shows berücksichtigt.

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  6. Roter Frühling 72

    Harald Grass bekämpft als Staatsschutzermittler die RAF. Die Kapitel um Grass stellen seine Auseinandersetzung mit der RAF, das Ringen um sein Privatleben und den Kampf mit seinen Süchten dar. Die RAF-Kapitel schildern auf Basis der historischen Fakten Anschlagsplanungen und Anschlagsdurchführungen. Grass trifft im Romangeschehen direkt auf RAF-Mitglieder. Diese Kapitel erzeugen intensive Spannung und bilden Höhepunkte. Die Erzählweise ist chronologisch. Der historisch kundige Leser erkennt die RAF-Geschichte. Die RAF-Attentate erzeugen nicht nur Thrill, sondern auch Authentizität und Historizität. Grass ist ein Ermittler mit einer dunklen Seite. Er unterschlägt bzw. manipuliert Beweise und foltert Verdächtige. Erschwerend kommt ein Sucht-Problem hinzu. Grass konsumiert Unmengen an Alkohol und Drogen, um zu funktionieren. Der Kampf gegen die RAF wird zu einer Obsession, die ihn ins Verderben stürzt. Die RAF-Protagonisten lehnen sich an den historisch verbürgten Personen an.Alle RAF-Terroristen und historischen Personen, die länger als 10 Jahre tot sind, werden beim Klarnamen genannt (z.B. Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof …). Bei den anderen Terroristen müssen aus Gründen des Persönlichkeitsrechts Namen erfunden werden. Anschläge und Bekennerschreiben sind an den real-historischen Vorkommnissen orientiert, sodass für den Leser ein hoher Wiedererkennungswert vorherrscht. Insofern besitzt der Roman dokumentarischen Charakter, was RAF-Aktivitäten angeht. Die Authentizität wird durch Original-Zitate aus Kommando-Erklärungen, Erklärungen in Gerichtsverhandlungen und überlieferte Dialoge erhöht. Folgende RAF-Protagonisten spielen eine wichtige Rolle: Baader, Ensslin, Meinhof, Raspe, Meins, Mahler.

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  7. Im Gefängnis frei

    Im April 1968, zwei Jahre bevor sich die Rote Armee Fraktion gründet, wird Andreas Baader in Frankfurt festgenommen und zusammen mit Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein wegen eines nächtlichen Brandanschlags in zwei Kaufhäusern in Untersuchungshaft verbracht. Ideologisch vorgebildet oder politisch ambitioniert ist Baader zu diesem Zeitpunkt kaum, die folgenden 14 Monate nutzt er vor allem, um in seiner Zelle nachzuholen, was andere in der APO ihm voraushaben: Er liest Wittgenstein und Marcuse, Marx und de Sade, er schreibt Tagebuch, Lektüreexzerpte, Briefe und Drehbuchentwürfe. Seine Haftzeit kann nicht nur als Prozess einer Radikalisierung verstanden werden, an dessen Ende Baader mit einem ausgeprägten Hass auf den Staat entlassen wird, sondern auch als Prozess der Bildung und Subjektwerdung, in dessen Verlauf der Gefangene manchmal das Gefühl hat, im Gefängnis freier zu sein als »draußen«. Alex Aßmann hat als Erster Baaders Gefängnisnachlass aus dem Brandstifterprozess gesichtet – Notizbücher im Umfang von über tausend Seiten und zahllose Briefe, vor allem adressiert an Gudrun Ensslin. Von diesem Material ausgehend nähert sich Aßmann der Figur Baader und dessen Leben bis zum Brandstifterprozess in einer Weise an, die in der bisherigen Historisierung der RAF ungewöhnlich ist, mancher Darstellung des verhätschelten Jungen und späteren notorischen Kriminellen eine andere Perspektive an die Seite stellt und die persönliche Entwicklung eines Staatsfeindes auch in die intellektuelle Geschichte der BRD einordnet.

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  8. Die Akte Baader

    Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune 1 und der Kaufhausbrandstiftung 1968 vollzieht sich sein Weg vom Rebell zum Revolutionär. Mit der Gründung der linksrevolutionären Roten Armee Fraktion (RAF) wird er zum Staatsfeind Nr. 1!

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