Dieses Lehrbuch konzipiert die Sprachheilpädagogik als polyintegrative Handlungswissenschaft, die die Erkenntnisse unterschiedlicher Bezugswissenschaften adaptiert und unter dem Dach der Pädagogik als Leitwissenschaft integriert, um die komplexen Handlungsfelder im Kontext von Sprach-, Sprech-, Kommunikations-, Redefluss-, Stimm- und Schluckstörungen umfassend bearbeiten und die schulische sowie therapeutische Versorgung betroffener Menschen optimieren zu können. Den Herausgebern ist es gelungen, führende VertreterInnen der Sprachheilpädagogik und der Sprachtherapie für Beiträge zu gewinnen. Der Band bietet einen aktuellen Überblick über das Fachgebiet Sprachheilpädagogik, dessen Handlungsfelder und Bezugswissenschaften sowie den Spracherwerb und die häufigsten Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter. Das Buch wendet sich an Studierende der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie, an DozentInnen sowie interessierte PädagogInnen und TherapeutInnen aus der Praxis.
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Dieser Band enthält folgende Western: (349) Barry Gorman: Grainger und die Dynamit-Lady Alfred Bekker: Virginia City Showdown Die Sonne stand im Zenit und brannte unbarmherzig auf das karge Land hernieder. Aileen ritt im Galopp. Vor ihr tauchte in der flirrenden Hitze eine Farm auf. Hier lebte schon lange niemand mehr. Der letzte Sturm hatte das halbe Dach weggerissen. Der Wind ließ die Fensterläden klappern. Aileen erreichte die Farm, zügelte ihr Pferd. Die junge Frau ließ den Blick schweifen und strich sich das Haar zurück. Sie war gekleidet wie ein Cowgirl, trug enge Jeans und ein dünnes Hemd, dass sie unter der Brust zusammengeknotet hatte. Den Hut hatte sie tief ins Gesicht gezogen. Die Sonne war verdammt grell. Die junge Frau führte den Gaul zum Brunnen. Ein Geräusch ließ sie erstarren. Das Klicken eines Revolverhahns. Sie blickte auf. Aus der Tür des Farmhauses war ein Mann mit dunklem Schnauzbart und einer hässlichen Narbe im Gesicht getreten. Der Colt in seiner rechten Hand blitzte im Sonnenlicht. "Zieh dich aus!", presste der Narbige zwischen den Lippen hindurch.
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Wieder einmal gingen Ende August Bilder durch die Medien, die aufrüttelten: Ein Hagelsturm von wenigen Minuten zerstörte ganze Dörfer. Das Kloster Benediktbeuern, ein kulturelles, religiöses und pastorales Zentrum, verlor sein Dach und bot ein Bild der Verwüstung. Es kann ganz schnell gehen und das Leben wird von heute auf morgen prekär: Naturkatastrophen, eine falsche berufliche Entscheidung oder ein persönlicher Schicksalsschlag – das Leben rutscht ab und ist nicht mehr, wie es war, weit über die materielle Dimension hinaus. In diesem Themenheft der Lebendigen Seelsorge werden einige Facetten und Perspektiven prekären Lebens beleuchtet: Prekarität trifft einzelne Gruppen der Bevölkerung stärker und wird so zu einem Maßstab für sozialpolitisches Handeln, wie in den Themenbeiträgen diskutiert wird. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Prekarität der Klimakrise. Diskursfelder wie die Frage nach dem diakonischen Wirken im Streetwork oder in der Jugendhilfe sind Thema des Projekt-Artikels und des Interviews. Grundlegend ist "precarious life" (Judith Butler) auch eine Frage des Werts menschlichen Lebens und hat ebenso eine religiöse Dimension, denn sie berührt die Möglichkeit, in der heutigen Zeit zu glauben und zu zweifeln. Eine besondere Perspektive, die Anfragen an das eurozentrische Selbstverständnis formuliert, bietet der interkulturelle Beitrag zur Haltung der Verletzlichkeit in der Pastoral mit Migrantinnen und Migranten. Wo Seelsorge auf Prekarität trifft, geht es um den Kern des Auftrags, den das 2. Vatikanische Konzil etwa in Gaudium et spes 27 formuliert: "Alle müssen ihren Nächsten ohne Ausnahme als ein 'anderes Ich' ansehen, vor allem auf sein Leben und die notwendigen Voraussetzungen eines menschenwürdigen Lebens bedacht." Menschliche Prekarität bleibt eine entscheidende Größe, an der sich die Pastoral messen lassen muss. In welcher Art und Weise sich Ihre Berührungspunkte mit dem prekären Leben auch gestalten mögen, wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
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Titel: Grüne Oasen in der Stadt: Die transformative Kraft von Dach- und Fassadenbegrünung Beschreibung: Entdecken Sie die faszinierende Welt der Dach- und Fassadenbegrünung und erfahren Sie, wie grüne Oasen in der Stadt die Lebensqualität verbessern, die Umwelt schützen und architektonische Innovationen vorantreiben. Dieses umfassende Buch nimmt Sie mit auf eine Reise durch die vielfältigen Vorteile, Trends und Potenziale der grünen Gestaltung von Dächern und Fassaden. Tauchen Sie ein in die ökologischen, ästhetischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der Dach- und Fassadenbegrünung. Erfahren Sie, wie sie zur Klimaanpassung beitragen, den städtischen Wärmeinseleffekt reduzieren, die Luftqualität verbessern und die Biodiversität fördern. Lassen Sie sich von inspirierenden Beispielen aus aller Welt inspirieren, wie grüne Dächer und Fassaden das Stadtbild bereichern und die architektonische Gestaltung revolutionieren. Erfahren Sie alles über die technischen Anforderungen, den Aufbau und die Konstruktion von Dach- und Fassadenbegrünungen. Lernen Sie die geeigneten Pflanzen kennen, die sich für diese Form der Begrünung eignen, sei es für extensive oder intensive Bepflanzungen. Erhalten Sie wertvolle Tipps zur Pflege und Wartung, um eine langfristige Schönheit und Funktionalität Ihrer grünen Flächen zu gewährleisten. Dieses Buch bietet nicht nur eine fundierte Wissensgrundlage, sondern auch praktische Anleitungen, Leitfäden und Standards, um die Umsetzung von Dach- und Fassadenbegrünungen erfolgreich zu gestalten. Erfahren Sie, welche finanziellen Anreize und Förderprogramme zur Verfügung stehen und wie Sie regulatorische Herausforderungen meistern können. Grüne Dächer und Fassaden sind mehr als nur eine optische Verschönerung. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Schaffung nachhaltiger, lebenswerter Städte. Mit diesem Buch erhalten Sie das nötige Wissen, um die transformative Kraft der Dach- und Fassadenbegrünung zu nutzen und eine grünere Zukunft zu gestalten. Geben Sie Ihrer Stadt eine grüne Perspektive und holen Sie sich jetzt Ihr Exemplar von "Grüne Oasen in der Stadt: Die transformative Kraft von Dach- und Fassadenbegrünung".
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Mittelgebirgslandschaften mit malerischen Fachwerkdörfchen, sanfte Hügel, die raueren Höhenzüge des Rothaargebirges, unzählige Quellen, ursprüngliche Natur. Siegen-Wittgenstein ist märchenhaft schön. Mitten im Grünen liegt die Großstadt Siegen mit studentischem, quirligem Leben. Viel zu entdecken gibt es überall, oft etwas versteckt in den vielen kleinen Orten in Siegerland und Wittgenstein. Die Suche lohnt sich immer: die Freilichtbühne in Freudenberg, das Schieferschaubergwerk in Raumland, das Stahlbergmuseum Müsen oder die Qulturwerkstatt Das Q in Deuz warten schon; Geschichte und Geschichten erzählen alte Schlösser – eins sogar von einem echten Prinzen bewohnt –, Burgen, sagenumwobene Ruinen und uralte Zeugen des Bergbaus. Barockmaler Peter Paul Rubens ist in Siegen geboren, es gibt eine Kirche mit Krönchen, freilebende Wisente in den Berleburger Wäldern, eine mittelalterliche Bergbausiedlung und der Fernwanderweg Rothaarsteig führt durch Siegen-Wittgenstein. Neugierig geworden? Dann nichts wie auf nach Siegen-Wittgenstein! Gemorje! Gon Dach! Schuur!
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Im vierten Band der regionalen Jugendkrimireihe um Tim und seine Freunde geht es um einen historischen Kriminalfall. Ausgerechnet in den Herbstferien stürmt es so sehr, dass ein Baum auf das Dach der Johanns stürzt! Tim muss seine geliebte Dachkammer räumen und wird vorübergehend bei Tante Mathilda in Vohwinkel einquartiert. Sie wohnt am Waldrand neben einem Schloss. Lebten dort tatsächlich Ritter und in dem Wald ein Robin Hood von Lüntenbeck? Kurz darauf machen Frederick und er eine unheimliche Entdeckung. Sie fragen sich, was suchen die Archäologen, die ihr Camp im Wald aufgeschlagen haben, wirklich? Für Tim und seine Freunde steht fest, dass sie sich mit allen Kräften auf die Suche nach der Lösung dieses verzwickten Falls begeben müssen, in den auch Oberkommissar Hansen verwickelt zu sein scheint. Dabei ahnt Tim noch nicht, welche besondere Herausforderung auf ihn wartet. Alle Bände der Reihe spielen in Wuppertal in unterschiedlichen Stadtteilen. Bisher erschienen sind "Stille Wasser oder der Beyenburger Fall", "Langer Atmen oder der Ölberger Fall" und "Dickes Fell oder der Cronenberger Fall".
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Monika Böhm hatte den Pass hinter sich gelassen und steuerte ihr Auto auf das idyllisch gelegene Bergdorf St. Johann zu. Die Einunddreißigjährige war auf dem Weg nach Innsbruck, um dort bei einer großen Im- und Exportfirma einen Job als Chefsekretärin anzunehmen. Das Autoradio lief und Monika summte das Lied, das gespielt wurde, leise mit; Summer of 69 von Bryan Adams. Sie war bester Laune. Oben, auf der Passhöhe, war sie auf dem Parkplatz ausgestiegen und hatte lange Zeit ins Wachnertal hinuntergeschaut. Es mutete Monika an wie die Landschaft einer Modelleisenbahn. Sie war begeistert, weil sie nichts erkennen konnte, was die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit des Tales beeinträchtigte. ›In diesem Landstrich‹, hatte sie sich gesagt, ›ist der Zerstörer Mensch noch ziemlich zurückhaltend gewesen. ‹ Monika liebte die unberührte Natur, war Mitglied im Bund Naturschutz und spendete an Greenpeace. Die ersten Häuser von St. Johann tauchten im Blickfeld der jungen Frau auf. Sie wurden vom Zwiebelturm der Kirche, dessen mit Kupfer verkleidetes Dach eine grüne Patina angenommen hatte, überragt. Über allem spannte sich ein blauer Himmel, und in der Ferne, wo das Tal endete, erhoben sich bewaldete Berge vor dem Hintergrund des Hochgebirges. Ein Blick auf die Uhr im Armaturenbrett ihres Autos verriet Monika, dass es auf sechzehn Uhr zuging. Bis Innsbruck war es nicht mehr besonders weit. Sie hatte in einer Pension ein Zimmer gebucht, wollte sich aber so schnell wie möglich nach einer kleinen Wohnung umsehen. Monikas Lebensmittelpunkt war bisher Ansbach in Mittelfranken gewesen, aber dort war sie zutiefst enttäuscht worden, und darum wollte sie sämtliche Brücken hinter sich abbrechen und in Tirol neu beginnen. Die Marktgemeinde mit ihren im alpenländischen Stil erbauten Häusern rückte näher. Über den Dächern flirrte die Luft in der sommerlichen Hitze.
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<p><strong>Magdy Louis, autorka „Mojej rodziny na piętrze”, wraca z kolejną powieścią!</strong></p> <p> </p> <p>Gdy pani Marta dobiega sześćdziesiątki, w jej domu zaczyna sporo się dziać. Najpierw kobieta przyjmuje pod swój dach Hope, pochodzącą z Zimbabwe studentkę pielęgniarstwa, która staje się dla niej tak bliska jak córka.</p> <p>Potem zgadza się na sprowadzenie do domu byłego męża Bernarda. Ten dwadzieścia lat wcześniej zostawił ją dla innej kobiety. Mężczyzna po zawale jest w śpiączce i wymaga stałej opieki. O pomoc nad Bernardem prosi mieszkająca w Kanadzie córka Renia, która z powodu zaawansowanej ciąży nie może przylecieć do Polski. Ona niedługo także odwiedzi dom matki, wcześniej jednak wysyła do Marty swoją starszą córkę Stellę.</p> <p>Wśród odwiedzających nie może zabraknąć Ewy – neurolożki i bliskiej przyjaciółki gospodyni, która dzięki życiowemu doświadczeniu jest skarbnicą złotych rad i sarkastycznych uwag – oraz siostry Moniki. Kobieta podczas wizyty wciąż wspomina zmarłego męża alkoholika i pieniądze ukradzione przez kochanka.</p> <p>Ostatnim gościem w domu pani Marty jest jej matka, która lata temu, gdy dzieci były małe, zostawiła rodzinę i wyjechała do Stanów Zjednoczonych.</p> <p>W tym całym rozgardiaszu gospodyni wspomina swoje życie, próbuje zrozumieć, czemu tak się wszystko potoczyło, a przy okazji stara się odzyskać namiastkę rodziny i normalności. Ich brak był dla pani Marty najbardziej dotkliwy. </p>
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