Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration. Dr. Daniel Norden schickte sich an, die Praxis zu verlassen, als das Telefon läutete. Loni, seine Sekretärin, hatte den Hörer gerade erst aufgelegt. »Heut' geht es ja wieder zu«, murmelte sie, aber dann meldete sie sich gleich. Nachdem sie eine Sekunde gelauscht hatte, gab sie dem Arzt einen Wink, noch einen Augenblick zu warten. Da wusste Dr. Norden, dass es dringend war. »Gut, Josten, Lärchenweg fünfzehn«, wiederholte Loni. »Ich werde es Dr. Norden sagen, dass es dringend ist.« Er hatte es schon gehört, aber der Name Josten sagte ihm nichts, und am Lärchenweg war er auch noch nicht gewesen, aber er wusste, dass das eine neue Straße war und dort sehr komfortable Bauten standen. »Es handelt sich um einen sechsjährigen Jungen«, sagte Loni noch. »Hohes Fieber.« Es gab derzeit mehrere Fälle von Hirnhautentzündung. Dr. Norden, selbst besorgter Vater von fünf Kindern, fuhr zuerst zum Lärchenweg. Es war eine exklusive Wohnanlage. Die Frau mittleren Alters, die ihm die Tür öffnete, machte nicht den Eindruck, als würde sie sich diesen Luxus leisten können. Doch Dr. Norden erfuhr sogleich, dass es sich um die Hausangestellte handelte, und die junge Frau, die dann erschien, war atemberaubend beeindruckend. Kastanienbraunes Haar fiel bis auf die Schulter, das Oval des Gesichts war makellos und von nahezu klassischer Schönheit, und große dunkle Augen unter schön geschwungenen Brauen, wurden von dichten langen Wimpern umgeben. Beatrice Josten, so lautete ihr Name, war ziemlich groß und schlank. Ihre Stimme war dunkel und weich. »Herr Dr. Norden, ich bin sehr dankbar, dass Sie so schnell kommen, obgleich wir uns noch
Legimi.pl
Kunst und Natur – diesem Thema widmet sich eine Kasseler Weltkunstausstellung. Zum Programm gehört allerdings nicht, dass der Künstler Daniel M. Ritzelbeck mitten in der Natur erschossen aufgefunden wird. Seine Leiche liegt neben einem Basaltblock im Habichtswald. Ist er bei der Suche nach Materialien für seinen Beitrag zur Foruminarte jemandem auf die Füße getreten? Die Ermittlungen der Soko »Ruheeiche" unter Kriminalhauptkommissarin Luise Wiese gestalten sich beschwerlich. Zahlreiche ehemalige und gegenwärtige Weggenossen des Opfers haben handfeste Motive, Dani aus dem Weg zu räumen: Künstler, Jäger, vermeintliche Freunde und offensichtliche Feinde. Kein Wunder, dass Luises Zwillingsschwester Xenia sich berufen fühlt, den Dingen auf den Grund zu gehen, obwohl sie mit Krimischreiben und Kellnern schon genug zu tun hätte. Als Ordnerin hält sie bei der Foruminarte Augen und Ohren offen. Xenia und Luise Wiese arbeiten auch in diesem Fall heiter bis zickig mit- und gegeneinander.
Legimi.pl
Jahrzehnt für Jahrzehnt gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der GBR-Technik und immer mehr Chirurgen nehmen diese mit unglaublichem Erfolg in ihr Repertoire auf. Professor Daniel Buser ist es gelungen, ein Team aus führenden Expertinnen und Experten der dentalen Implantologie dafür zu gewinnen, eine umfassende Anleitung zu Materialien, Indikationen, Techniken, zeitlichen Abläufen und den Ergebnissen der GBR-Technik zusammenzustellen. Das Buch beginnt mit der Entwicklungs- und Feinabstimmungsphase der GBR-Technik in den letzten 35 Jahren, den biologischen Grundlagen der Knochenregeneration sowie dem wissenschaftlich aktuellen Wissen über die Knochenneubildung und den Knochenumbau. Anschließend wird auf die verschiedenen Verfahren und Einsatzbereiche der GBR-Technik, abhängig von den lokalen Gegebenheiten, eingegangen. Zentrales Thema ist die korrekte zeitliche und technische Abfolge von Transplantation, Implantation und prothetischer Versorgung. In diesem Buch wird die Knochenregeneration von Anfang bis Ende dokumentiert, oft sogar über Zeiträume von mehr als zehn Jahren. Schwerpunkte sind Schnittführung und Lappendesign, Auswahl, Handhabung und Platzierung der Barrieremembranen, die Kombination von Membranen und autogenen Knochentransplantaten und Knochenersatzmaterialien mit tiefer Resorptionsrate sowie Aspekte des Wundverschlusses. Dieses Buch richtet sich an all jene, die Implantate mit einem breiteren Indikationsspektrum setzen wollen, an GBR-Erfahrene, die ihre Fertigkeiten vertiefen und modernere Techniken einsetzen möchten, sowie an Implantatchirurgen, die über die aktuellen Forschungsergebnisse und die GBR-Technik auf dem Laufenden bleiben wollen.
Legimi.pl
<p>„<em>Galeria potworów</em> to świat Agnieszki Osieckiej – opowieść o ludziach, miejscach i wydarzeniach w Jej życiu” – napisał Daniel Passent w przedmowie. Autorka nie moralizuje, nie ocenia bohaterów swoich opowieści. Z czułością i dystansem pokazuje ich przywary, słabości, czasem dziwactwa – zawsze z ogromną ciekawością i otwartością. To właśnie ta uważność na drugiego człowieka – niezależnie od jego statusu społecznego – sprawia, że <em>Galeria </em>staje się osobistym, a zarazem uniwersalnym portretem świata.</p> <p>Osiecka, „zwierzę towarzyskie”, jak sama o sobie mówiła, z łatwością nawiązywała relacje. Jej wspomnienia są plastyczne, błyskotliwe, pełne humoru, ale i zadumy. Spotkać tu można zarówno koryfeuszy kultury – Marka Hłaskę, Jerzego Skolimowskiego, Krzysztofa Komedę – jak i anonimowe postacie z ulicy, redakcji czy mazurskiej wsi. Wszyscy traktowani z równą uwagą.</p> <p>„Galeria potworów”, ukazująca się pierwotnie w tygodniku „Polityka” w latach 1988–1992, jest także dojrzałym, dowcipnym i pełnym wdzięku, swoistym autoportretem poetki, która była nie tylko mistrzynią słowa, ale również niezmordowaną obserwatorką życia.</p> <p><strong>Agnieszka Osiecka</strong> (1936-1997) – poetka, autorka tekstów piosenek, pisarka, reżyserka teatralna i telewizyjna, dziennikarka. Od 1954 roku związana była ze Studenckim Teatrem Satyryków (STS), gdzie zadebiutowała jako autorka tekstów piosenek. Prowadziła w Polskim Radiu Radiowe Studio Piosenki, które wydało ponad 500 piosenek i pozwoliło na wypromowanie wielu wielkich gwiazd polskiej estrady. Od 1994 roku była związana z Teatrem Atelier w Sopocie, dla którego napisała swoje ostatnie sztuki i songi. Dorobkiem Agnieszki Osieckiej zajmuje się założona przez córkę poetki Agatę Passent Fundacja Okularnicy. Pośmiertnie została odznaczona przez Prezydenta RP Krzyżem Komandorskim Orderu Odrodzenia Polski.</p>
Legimi.pl
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Doktorarbeit!« Stolz hob Dr. Daniel Norden sein Champagnerglas und prostete seinem ältesten Sohn Danny zu. Zur Feier des Tages hatte sich die ganze Familie im Café ›Schöne Aussichten‹ eingefunden, um die Promotion des Arztsprosses gebührend zu feiern. Im Kreis standen die Familienangehörigen um den frisch gebackenen Doktor herum. Jeder wollte der Erste sein, der Danny zu seinem Titel gratulierte. Schließlich war es die Mutter, die dieses Privileg in Anspruch nehmen durfte. »Ich kann dir gar nicht sagen, wie stolz ich auf dich bin«, raunte Fee ihrem Sohn ins Ohr, als sie ihn umarmte. »Vier Ärzte in der Familie … dein Großvater wäre außer sich vor Freude.« Hin und wieder musste Fee an Daniels Vater Fritz denken. Gemeinsam mit ihrem Vater Johannes Cornelius hatte er damals das Sanatorium auf der Roseninsel geplant. Leider hatte er die Eröffnung nicht mehr erlebt. Seither führten sein Sohn und nun auch ein Enkelkind das Erbe fort. »Vier Ärzte, und immerhin 50 Prozent davon arbeiten für mich«, scherzte Jenny Behnisch und zwinkerte Danny gut gelaunt zu. »Gar keine so schlechte Ausbeute.« »Und was ist mit den ungelernten Kräften?«, mischte sich Felix Norden vorlaut in das Gespräch ein. »Zählen die etwa nicht?«
Legimi.pl
Jenny Behnisch, die Leiterin der gleichnamigen Klinik, kann einfach nicht mehr. Sie weiß, dass nur einer berufen ist, die Klinik in Zukunft mit seinem umfassenden, exzellenten Wissen zu lenken: Dr. Daniel Norden! So kommt eine neue große Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche! Lara warf einen sehnsüchtigen Blick auf das breite Doppelbett. Im Moment konnte sie sich nichts Schöneres vorstellen, als sich hinzulegen und ein paar Stunden zu schlafen. Doch das musste warten. Sie rieb sich die müden Augen, ignorierte ihre Kopfschmerzen und machte sich dann daran, ihren Koffer weiterzupacken. Als sie in das Fach mit der Unterwäsche griff, hörte sie ein leichtes Klingeln. Ihr Handy lag im Wohnzimmer auf dem Tisch und kündigte den Eingang einer Textnachricht an. »Nicht schon wieder«, murmelte sie und steckte ihren Kopf noch tiefer in den Schrank. Vielleicht konnte sie sich hier vor dem Telefonterror verstecken. Natürlich war es sinnlos. »Hast du dein Handy nicht gehört?« Ingo kam aus dem Wohnzimmer. In seinen Händen hielt er ihr Telefon. »Eine Nachricht vom Chef. Bestimmt ist ihm noch etwas Wichtiges eingefallen.« »Ja, dass er sich endlich eine Uhr zulegen muss.« Professor Karl Ludwig, Laras Chef und Inhaber eines bedeutenden Forschungsinstituts, besaß kein Privatleben. Er interessierte sich nur für die Wissenschaft und den wirtschaftlichen Erfolg seines Instituts – und das erwartete er auch von seinen Mitarbeitern. Ganz egal, wie spät es war. »Stell dich nicht so an«
Legimi.pl
The Exile's Cookbook brings together 480 recipes, including roasts and stews, breads, condiments, preserves, sweetmeats, and even hand-washing soaps. It offers a fascinating insight into the cuisine of Muslim Spain and North Africa in the period – its regional characteristics and historical antecedents, but also its links to culinary traditions in other parts of the Muslim world. This elegant translation by Daniel L. Newman is based on all the manuscripts of the text that are known to have survived. It is accompanied by an introduction and extensive notes contextualising the recipes, ingredients, tableware and cooking practices.
Legimi.pl
Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Dr. Daniel Norden saß noch am Frühstückstisch, als das Telefon klingelte. Fee seufzte und erhob sich. Daniel sollte wenigstens morgens seinen Kaffee in Ruhe trinken können. Es war Wendy, Dr. Nordens Sprechstundenhilfe, die schon in der Praxis war. »Tut mir leid, Frau Norden«, sagte Wendy, »könnte der Doktor bitte etwas früher kommen? Eine junge Frau ist hier, ihr ist ein Junge mit dem Fahrrad vors Auto gefahren. Sie hat keine Schuld, ist aber furchtbar aufgeregt, der Junge hat eine Kopfwunde und blutet fürchterlich, wenn ich auch glaube, daß es nicht so schlimm ist, wie es aussieht, aber er lamentiert zum Erbarmen.« »Ist klar, Wendy, mein Mann macht sich sofort auf den Weg. Haben Sie übrigens noch etwas von Frau Lengries gehört?« »Nein, Dr. Leitner hat nicht angerufen, also wird alles in Ordnung sein.« Dr. Norden erhob sich schon, als Fee ihm berichtete, was Wendy gesagt hatte. »Sie war heute schon früher in der Praxis, um etwas aufzuarbeiten«, sagte Fee, da konnte sie den Jungen wenigstens versorgen.« »Manche Tage haben es in sich«, meinte Danny Norden jun.
Legimi.pl