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  1. Identität und Geschichte

    Was der Mensch ist, sagt die Geschichte. In der Geschichte gewinnt der Mensch seine bestimmte Identität, in der Besinnung auf Geschichte verständigt er sich über sich selbst. Geschichte ist ein Medium der Identitätsbildung und der Selbstvergewisserung. Dies gilt für den Einzelnen wie für Gruppen und Gesellschaften und für die Menschheit im Ganzen. Der Zusammenhang von Identität und Geschichte wird in vielen Disziplinen thematisiert. In profilierter Weise haben sich Philosophie und Psychologie mit ihm beschäftigt. Die Psychologie interessiert sich für die Art und Weise, wie die kognitiven und praktischen Fähigkeiten, die sozialen und kulturellen Lebensformen des Menschen sich im Laufe der Menschheitsgeschichte herausbilden. Die Philosophie fragt nach der Bedeutung, welche die Geschichte für den Menschen hat, der durch seine Vergangenheit bedingt ist, handelnd in die Geschichte eingreift und die Frage nach dem Sinn der Geschichte stellt. Der Philosoph Emil Angehrn und der Psychologe Gerd Jüttemann erörtern im interdisziplinären Gespräch das vielschichtige Verhältnis von Identität und Geschichte. Sie untersuchen, inwiefern der Mensch in Geschichte(n) verstrickt ist und über Geschichte zu dem wird, der er ist. Die Begriffe der Geschichte und der Identität stehen dabei selbst zur Diskussion.

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  2. Die sexuelle Frage

    Ab der Jugendzeit war Sex für Leo N. Tolstoi so etwas wie ein Droge geworden. Im reifen Mannesalter betrachtete er die sexuelle "Enthaltsamkeit" als "eine notwendige Bedingung der menschlichen Würde im ehelosen Zustand". Hier stimmte er ausnahmsweise überein mit dem Apostel Paulus: Am besten wäre, alle lebten ehelos und enthielten sich jeglicher Sexualität; doch wenn die sinnliche Begierde allen guten Vorsätzen zum Trotz brennt, soll Verheiratung das Feuer löschen. In der Nachschrift zur "Kreuzersonate" verstieg sich der Dichter 1890 dann zur These: "Eine christliche Ehe gibt es nicht und hat es nie gegeben." Seine Gattin hatte auf Wunsch des Mannes sechszehn Schwangerschaften tragen müssen und schüttelte den Kopf ob solcher Botschaften. Es ging Tolstoi um Annäherungen an ein für den Menschen unerreichbares "Ideal", nicht um ein rigoroses Gesetz, Moralpredigten zur Verbreitung von Angst oder jene Androhung von Höllenstrafen, mit welcher der kirchliche Beichtspiegel die Gläubigen einst in immerwährende Abhängigkeit verstrickt hat. Doch 'tierischer Trieb' und Sinnlichkeit werden bei ihm nicht 'integriert'. Stattdessen entwirft der russische Christ ein leibfeindliches Programm, das - wie er selbst zugibt - mit seinem eigenen Leben wenig zu tun hat und dessen weite Verbreitung wohl kaum zur Mehrung von Glück in der Menschenwelt beitragen konnte. Soll das "wilde Tier" nun getötet oder gezähmt werden? Der vorliegende Band bietet die Möglichkeit, sich mit dem "Antisexualismus" Leo N. Tolstois und auch mit dessen - von Widersprüchen durchzogenen - Frauenbild vertraut zu machen. Er enthält die beiden Übertragungen der Tolstoi-Anthologie "Über die sexuelle Frage" (O polovom voprose, 1901) von Michail Feofanov und Nachman Syrkin sowie im Anhang die berühmt-berüchtigte Novelle "Die Kreutzersonate" (1887/89, Übersetzung August Scholz). Tolstoi-Friedensbibliothek Reihe B, Band 15 (Signatur TFb_B015) Herausgegeben von Peter Bürger, Editionsmitarbeit: Bodo Bischof

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  3. Joshua, Judges, Ruth

    "Where you go I will go, and where you lodge I will lodge. Your people shall be my people, and your God my God." Ruth's response to her mother-in-law Naomi demonstrated both Ruth's loyalty to her family and her trust in God. The Reformers of the sixteenth century found theological significance in such Old Testament narratives. For example, German Lutheran pastor and theologian Johannes Brenz perceived in her confession a foreshadowing of the gospel: "Ruth the Moabitess is recorded in the genealogy of Christ, that it might be made known that Christ belongs not only to the Jews but also to the Gentiles." In this volume of the Reformation Commentary on Scripture, N. Scott Amos guides readers through a wealth of early modern commentary on the Old Testament books of Joshua, Judges, and Ruth. Readers will hear from familiar voices and discover lesser-known figures from a diversity of theological traditions, including Lutherans, Reformed, Radicals, Anglicans and Roman Catholics. Drawing upon a variety of resources—from commentaries and sermons to treatises and confessions—much of which appears here for the first time in English, this volume provides resources for contemporary preachers, enables scholars to better understand the depth and breadth of Reformation commentary, and seeks to encourage all those who would, like Ruth, declare their allegiance to God.

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  4. Die Planetenspiele

    Vor einiger Zeit haben neun Waldspieler das sogenannte Waldspiel begangen. Ein Wesenszug hierfür, dass jeder einzelne Teilnehmer sich mit einer eigenen Spielidee eingeben hat können. Von diesen Waldspielen haben die Planeten des Sonnensystems Wind bekommen, so dass sie auf den Geschmack gekommen sind, Ohnehin auf der Suche nach etwas Abwechslung von den Einöden auf ihren Umlaufbahnen, rufen sie kurzerhand die Planetenspiele ins Leben. Unterstützt werden sie hierbei unter anderem von den einstigen "Waldspielern", die die Planeten bei ihren Spielen insofern unterstützen, indem sie als Paten für sie fungieren - diesmal sozusagen. Und schon hat sich ein riesengroßes Wolken- Raumschiff auf den Weg zum Asteroidengürtel gemacht. Mit an Bord die Libelle Libell Libell, ihres Zeichens die Moderatorin für die Planetenspiele. Beziehungsweise Reiseführerin. Und natürlich ihre Assistenten, wie der Buchstabe N zum Beispiel, der zu den verschiedenen Schauplätzen des Sonnensystems schalten wird. Beziehungsweise Umlaufbahnen; wo sich die Planeten zu den einzelnen Duellen begegnen werden. Gelenkt wird das Raumschiff im Übrigen vom L, während der Laptop Vrien für die Statistiken und Tabellen des Turniers verantwortlich zeichnet. Das K schließlich wird die einzelnen Duelle kommentieren, um nicht zu sagen, seinen Senf beigeben. Obwohl in seinem Fall Ketchup vielleicht etwas angebrachter wäre - oder vielleicht doch nicht? Und während Libell Libell noch dabei ist, Regeln und Rahmenbedingungen der Planetenspiele etwas näher zu erläutern, funkt bereits die Specht- Dame Shirley Small dazwischen. In unmittelbarer Nähe zur Sonne, wohin sie vom S hingebracht worden ist. Mittels einer Turbowolke wohlgemerkt, ihr Dazwischenfunken freilich nicht völlig grundlos. Denn mit der Sonne steht bereits der erste der Teilnehmer in den Startlöchern. Beziehungsweise vor einem Basketballkorb. Neben ihr spielen mit dem Erdmond, dem Kometen Halley und dem Zwergplaneten Pluto im Übrigen noch drei weitere sogenannte Nicht- Planeten mit. Dazu natürlich noch die acht "richtigen" Planeten des Sonnensystems. Inzwischen ist auch ein zweites Raumschiff unterwegs, mit welchem der Billionär Wilhelm Andere und die Null die Medaillen herbeischaffen - für die Siegerehrung am Ende freilich. Im Vordergrund jedoch natürlich der Spaß; kein Wunder also, dass mit dem Merkur der erste Gegner für die Sonne bereits im Anflug ist. Im Übrigen versprechen nicht nur Nachbarschafts- Duelle wie Uranus gegen Neptun oder Saturn gegen Jupiter Spannung - die aber auch. Auch ist noch nicht ausgemacht, ob sich eine Reise zum Mars wirklich lohnt. Oder dann doch wieder lieber zum Mond? Wo doch auch einer wie der Merkur mit "M" anfängt? Und schließlich hat nicht nur der Komet Halley ein paar heiße Eisen im Feuer, sondern auch die sexy Venus. Vorläufig jedoch nur noch eine von vielen Fragen: ist die Befürchtung der Erde, der Pluto könnte durch eine Hängematte plumpsen, berechtigt?

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  5. Der erste Morgen …

    Sandra Sevenich schrieb diese Gedichte in verschieden Situationen ihres Lebens. Sie selbst bezeichnet die Gedichte als einen "Blick in ihre Seele". Für sie gehört das Veröffentlichen dieser Gedichte zu ihrem "sich dem Leben ganz zeigen." Sie meint:"Denn nur so können wir ein erfülltes Leben leben: Wenn wir uns ganz zeigen und all das, was wir können – unsere Gaben und Fähigkeiten – der Erdengemeinschaft zuteilwerden lassen. Wir brauchen all diese wunderbaren Menschen, jeden einzelnen, mit seinem ganz eigenen So-sein." "Bewahre diese Gedichte gut auf, sie sind wunderbar und ergreifend! Es wird der Tag kommen, da werden sie veröffentlicht werden." Irmgard T., Freundin "Du schreibst so schön! Da bekomm ich immer Gänsehaut, Mama." Anna G., Tochter "Egal was Du schreibst, man will immer mehr davon und weiterlesen." Katrin G., Freundin "Das fühlt sich an wie Du, so authentisch." Suna N., Grafikerin "Oh, wie schön!" Kundin im Laden das "Lieblingshut"-Gedicht lesend

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  6. Ludothèque n°7 : Streets of Rage

    <b>Le septième opus d'une série unique sur les plus novateurs des jeux vidéos !</b> <br> <br>Streets of Rage&#xa0;est une série de beat’em up 2D composée de trois épisodes édités par SEGA et sortis sur Mega Drive entre 1991 et 1994. Cette simple phrase permettrait en théorie de répondre à ce qu’est&#xa0;Streets of Rage. Sur le papier, il n’y a rien d’extraordinaire, la série constitue une énième itération d’un genre sur-représenté au moment de sa publication sur une console au catalogue prolifique. Pourtant, la trilogie se trouve entourée d’une curieuse et envoûtante aura qui a su charmer une grande majorité des joueurs ayant pu s’y adonner. <br> <br> <b>L'analyse en profondeur d'une trilogie qui a marqué de nombreux joueurs d'une génération, de son identité visuelle, son gameplay et sa musique électronique expérimentale.</b> <br> <br>EXTRAIT <br> <br>Avant de s’appeler ainsi, le projet fut renommé de nombreuses fois. En pleine réflexion sur le futur bébé de son équipe, la première combinaison de mots qui vient à Ohba est « Street Karate » ; nom de code on ne peut plus équivoque qui met en exergue la volonté du game designer de faire perdurer la tradition du tabassage de punks entre deux caniveaux. Durant les prémices de son développement, le jeu proposait en guise de protagonistes trois individus très caricaturaux nommés God Hand, un ersatz de Chuck Norris en kimono ; Black Bird, un boxeur noir venu de Londres, et Pink Typhoon, une femme asiatique revêtant une robe traditionnelle chinoise et pratiquant le kung-fu. Le trait s’affinant au fil des mois, nos trois clichés ambulants laisseront place à Axel Stone, Blaze Fielding et Adam Hunter. L’apparence des héros gagne en modernité, ils arborent qui plus est chacun une couleur primaire, permettant de les dissocier rapidement à l’écran. <br> <br>À PROPOS DE L'AUTEUR <br> <br>Né au début des années quatre-vingt-dix, <b>Ken Bruno</b> a passé la majeure partie de son enfance à se forger une culture vidéoludique éclectique, grâce à des parents joueurs qui lui ont transmis leur passion dès le berceau. En 2015, il co-fonde merugezu, blog traitant de jeu vidéo où il y anime entre autres l'émission « La Biobiothèque », qui retrace à chaque épisode la carrière d'un grand nom de l'industrie. C'est en réalisant cette émission qu'il s'est rendu compte de son amour pour l'Histoire du jeu vidéo, au point de vouloir se lancer dans l'écriture. <br>

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  7. Taniec elfów

    <p>Frank jest świadkiem uprowadzenia swojej jedenastoletniej pasierbicy Elsy przez nieznanych sprawc&oacute;w. Mijają lata, a sprawa wciąż pozostaje nierozwiązana. Prawie dwie dekady p&oacute;źniej mężczyzna &ndash; sam uznawany za jednego z podejrzanych &ndash; to wrak człowieka, traktowany w Varg&ouml;n jak dziwak. Kiedy dochodzi do zaginięcia kolejnej dziewczyny, Frank ponownie pada ofiarą podejrzeń policji. W ostatniej desperackiej pr&oacute;bie ustalenia, co spotkało Elsę, i oczyszczenia się z zarzut&oacute;w nawiązuje kontakt z Moną Schiller. Poszukiwanie prawdy powiedzie ją ścieżką strachu, nieufności i fanatyzmu religijnego.</p> <p>&bdquo;Taniec Elf&oacute;w&rdquo; to druga część serii o dawnej osadzie robotniczej Varg&ouml;n, kt&oacute;rej mieszkańcy skrywają ogrom tajemnic. Mona Schiller stara się je odkryć, a przy tym walczy z własnymi demonami.</p> <p>&nbsp;</p>

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  8. Taniec elfów

    <p>Frank jest świadkiem uprowadzenia swojej jedenastoletniej pasierbicy Elsy przez nieznanych sprawc&oacute;w. Mijają lata, a sprawa wciąż pozostaje nierozwiązana. Prawie dwie dekady p&oacute;źniej mężczyzna &ndash; sam uznawany za jednego z podejrzanych &ndash; to wrak człowieka, traktowany w Varg&ouml;n jak dziwak. Kiedy dochodzi do zaginięcia kolejnej dziewczyny, Frank ponownie pada ofiarą podejrzeń policji. W ostatniej desperackiej pr&oacute;bie ustalenia, co spotkało Elsę, i oczyszczenia się z zarzut&oacute;w nawiązuje kontakt z Moną Schiller. Poszukiwanie prawdy powiedzie ją ścieżką strachu, nieufności i fanatyzmu religijnego.</p> <p>&bdquo;Taniec Elf&oacute;w&rdquo; to druga część serii o dawnej osadzie robotniczej Varg&ouml;n, kt&oacute;rej mieszkańcy skrywają ogrom tajemnic. Mona Schiller stara się je odkryć, a przy tym walczy z własnymi demonami.</p> <p>&nbsp;</p>

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