Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration. »Was machst du heute, Trixi?« fragte Julian Steinbrück seine Tochter.»Ich fahre zu Bobby, die Kinder sind krank, und sie muß unbedingt zum Zahnarzt.Er musterte sie mit einem langen Blick. Trixi war mittelgroß und zierlich, wirkte in den engen Jeans und leichtem Baumwollpulli jungenhaft, daran änderte auch das halblange kastanienbraune Haar nichts.Wenn sie sich doch nur endlich mit mehr Chic kleiden würde, dachte Julian Steinbrück, aber er sagte lieber nichts. Er liebte seine einzige Tochter, aber er fürchtete ihren Trotz. Ja, dieser allgewaltige Industrielle fürchtete tatsächlich, daß er Beatrice kränken und Aggressionen herausfordern könnte, denn sie war seiner Schwester Geraldine sehr ähnlich. Die hatte ihren strengen Eltern die kalte Schulter gezeigt und war mit knapp zwanzig Jahren mit einem Mann durchgebrannt, weil sie sich nicht der Familientradition beugen wollte.Allerdings hatte Geraldine Glück gehabt. Gregor Belling hatte es zu Vermögen und Ansehen gebracht mit einigen Erfindungen auf elektronischem Gebiet, und schließlich war auch die Familie mit ihm versöhnt gewesen.Wolfgang, der einzige Sohn, war Teilhaber von Julian Steinbrück geworden, nachdem Gregor zum Bedauern aller schon mit fünfundfünfzig Jahren an einem Herzinfarkt gestorben war. Geraldines einzigster Trost war, daß Wolfgang die reizende Roberta geheiratet hatte und sie sich an den beiden Enkelkindern Sabine und Till freuen konnte.Roberta, die Bobby genannt wurde, war jetzt achtundzwanzig Jahre alt, eine aparte Frau, die sich mit sehr viel Geschmack kleidete, und Julian Steinbrück hoffte, daß seine Tochter sich endlich mal ein Beispiel an ihr nehmen würde.»Vielleicht ist dir Bobby behilflich bei der Auswahl eines Ballkleides zum Sommerfest vom Golfklub«, sagte Julian vorsichtig und so ganz nebenbei.»Du traust mir wohl nicht zu, daß ich mir allein eins aussuchen könnte«, sagte Trixi sofort spöttisch, »aber ich habe nicht die geringste Lust, dieses Fest zu besuchen. Diese…« Sie hielt inne, weil ihr plötzlich einfiel, daß eine beleidigende Äußerung auch ihren Vater einschließen würde.»Sprich dich ruhig aus«, sagte er anzüglich. »Aber ich weiß schon, was du meinst. Es sind ja nicht nur Angeber anwesend, sondern auch nette Menschen, und ich würde mich freuen, wenn ich mich auch mal mit meiner hübschen Tochter zeigen könnte.
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Dr. Brunner bewohnt mit seiner geliebten Frau Ulrike und einem Jagdhund namens Lump ein typisches Schwarzwaldhaus, in dem er auch seine Praxis betreibt. Ein Arzt für Leib und Seele. Die Serie zeichnet sich gegenüber dem Vorgänger durch ein völlig neues Konzept aus. Es wird noch größerer Wert auf Romantik, Spannung und sich weiterdichtende, zum Leben erwachende Romanfiguren, Charaktere und Typen gelegt. Eines darf verraten werden: Betörend schöne Frauen machen dem attraktiven Landdoktor schon bald den Hof. Und eine wirkliche Romanze beginnt... »Es ist mir wirklich super wichtig, dass du dabei bist, Claudi.« Winnie reichte Claudia, ihrer älteren Schwester, die Setzlinge, um die ausgedünnte Rosenhecke am Ende des Gartens aufzufüllen.»Aber ich habe diese Woche noch einiges zu tun.« Claudia richtete sich auf und schüttelte die Gartenschürze aus, die sie über Jeans und T-Shirt trug und die voller Erde war.»Ich kann dir helfen.»Es ist nicht nur der Garten, auch das Haus muss mal wieder gründlich geputzt werden.»Klar, das muss natürlich unbedingt vor meinem ersten Training in meinem neuen Verein sein. Ich möchte, dass du dabei bist. Du hast mich schon so lange nicht mehr spielen sehen.»Ich weiß, dass du gut bist. Dein ehemaliger Trainer kommt hin und wieder in die Gärtnerei. Er hat mir versichert, dass die Entscheidung, nach Bergmoosbach zu wechseln, richtig war. Sie sind einfach schon weiter als in Garmisch. Er hat mir versichert, dass du ein großes Talent bist und irgendwann in einer Profimannschaft spielen wirst.»Ach, hat er das gesagt? Er kommt also öfter in die Gärtnerei? Interessant, wie findest du ihn?»Ganz nett.»Nur nett? Ich meine, er ist nur ein paar Jahre älter als du und nicht verheiratet.
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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration. Henrike Dreskow war das blonde Mädchen schon auf dem Airport in New York aufgefallen, obwohl es dort beinahe wild zuging. Henrike war Reporterin und hatte einen Blick für besondere Gesichter, und dieses Mädchen hatte ein besonders ausdrucksvolles Gesicht, obgleich es noch blutjung sein mußte. Schmal wie ein halbwüchsiger Junge, in verwaschenen Jeans, einem überweiten Pulli, Tennisschuhen und einer Leinentasche über der Schulter hängend, sah sie aus, als wäre sie überstürzt irgendwo weggelaufen. Jedenfalls dachte Henrike das, denn sie machte sich immer Gedanken über junge Menschen, die in der Masse so verloren wirkten. Dabei war sie selbst noch nicht einmal dreißig, aber geprägt von einem bewegten und nicht gerade leichten Leben. Sie ging mit offenen Augen durch die Welt, aber manchmal, wenn sie warten mußte, dachte sie sich auch Geschichten aus über einen Menschen, der ihr besonders auffiel, und dieses blonde Mädchen ging ihr auch nicht aus dem Sinn, als es plötzlich von der Menge verschluckt zu sein schien. Und dann sah sie es wieder in dem Jumbo-Jet, der nach Frankfurt fliegen sollte, und mit dem auch sie flog. Henrike bekam sogar einen Platz neben diesem Mädchen, das still und in sich versunken zum Fenster hinausblickte. Henrike konnte sich eine Geschichte ausdenken, als die Maschine schon hoch in der Luft schwebte, denn das Mädchen schien zu schlafen, und so war Henrike auch nicht, daß sie gleich in den ersten Minuten ein Gespräch begonnen hätte, obgleich sie das manchmal reizte, und auch in diesem Fall. Wie für einen Überseeflug war das Mädchen nicht gekleidet, aber diese jungen Leute liebten es ja lässig, und Henrike hatte nichts dagegen. Aber meist reisten sie nicht allein, wenn ihr Gepäck so bescheiden war, und eigentlich wirkte die junge Fremde nicht so, als wäre sie ein Wandervogel. Was Henrike aber selten passierte, war diesmal der Fall. Sie wußte nicht, wo sie dieses Mädchen einordnen sollte, sie konnte nicht mal eine Story erfinden, die vielleicht der Wirklichkeit nahekam, und somit wuchs ihr Interesse. Dann vernahm sie plötzlich ein leises, schmerzliches Stöhnen, und es war, als würde das Mädchen von einem lautlosen Schluchzen geschüttelt. »Kann ich Ihnen helfen?« fragte Henrike, leicht den Arm des Mädchens umfassend, das nun zusammenzuckte und Henrike dann angstvoll anblickte. »Ich wollte Sie nicht erschrecken«, fuhr He...
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Ein zwölfjähriges Mädchen, das keine Eltern mehr hat, wächst in einem Dorf bei ihren Großeltern auf. Auch wegen ihrer guten Leistungen in der Schule wird die kleine und stille Nadja von anderen Jungen aus dem Dorf angefeindet und sogar angegriffen. Doch niemand scheint ihr zu helfen. Da findet sie eines Tages einen jungen Raben, den sie mit nach Hause bringt. Gemeinsam mit ihren Großeltern pflegt sie ihn gesund. Und dann wird das Tier offensichtlich von seinen Raben-Eltern abgeholt. Einer der beiden Raben ist riesig. Als Nadja kurze Zeit später wieder von einigen Jungen angegriffen wird, kommen ihr die Raben zu Hilfe und vertreiben die Angreifer. Kurz darauf wird Nadja in die Senke gelockt, die früher mal ein kleiner See war und die schon lange kein Mensch mehr betreten konnte. Dort gibt sich ihr der riesige Rabe Rontur zu erkennen. Er ist der Anführer der Raben und kann sprechen. Ab sofort steht das Mädchen unter dem Schutz dieser Vögel. Und Nadja lernt sich zu wehren – auch mit übernatürlichen Mitteln. Die braucht sie aber auch, da das Mädchen von übernatürlichen Gestalten angegriffen wird. Zu ihrem Schutz wird der riesige ehemalige Dämonenhund Takesch abgestellt. In diesem Zusammenhang lernt Nadja auch eine ihr bisher unbekannte Seite ihrer bei einem mysteriösen Autounfall getöteten Mutter Manuela kennen. Sie war einst Bannherrin des Sees gewesen und hatte damit auch für den Schutz der Raben gesorgt. Und der Dämonenhund Takesch war damals Beschützer ihrer Mutter. Im weiteren Verlauf der Handlung, die mehr und mehr zwischen der Wirklichkeit und dem Reich der Fantasy changiert, muss sich Nadja auch noch ganz anderer Feinde erwehren, und sie lernt Dinge kennen und beherrschen, die kein Mensch leisten kann. Schließlich kommt es zu einem alles entscheidenden Kampf. Und Nadja trifft eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen … Seit einem Jahr haben die Raben ihren Frieden mit Korfylos geschlossen und auch Nadja kann wieder in Ruhe leben. Aber dann passiert etwas, dass man ihr unbedingt verheimlichen will. Nur durch Zufall erfährt sie davon. Kurz vor den Sommerferien erfährt sie, dass ihr einstiger Beschützer und Freund, der ehemalige Dämonenhund Takesch, bei der Verteidigung ihrer Welt und der der Geister und Raben in die Halbwelt entführt wurde. Er und seine Gefährtin Dinara lebten seit nunmehr einem Jahr an der Grenze dieser Welt und trugen zum Schutz der Welten bei, in der die Menschen, die Raben, Geister und alle anderen Gestalten leben.
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Bär und Basilisk - Was haben die Wappentiere von Bern und Basel mit den neusten Abenteuern von Margarethe und ihren Freunden zu tun? Sind sie gar der Schlüssel zum Weltfrieden? Böses Erwachen für die vier jungen Erwachsenen, die gerade ihre berufliche Zukunft planen: Der Dritte Weltkrieg bricht aus! Jetzt gilt es, alle ihre Fähigkeiten einzusetzen, um das Unheil zu stoppen. Hinweise für einen Weltfrieden finden die vier Freunde während verschiedener Zeitreisen, die sie in die bewegte Vergangenheit der Städte Bern und Basel führen. Doch selbst eine in Verse verpackte Prophezeiung stiftet nur mehr Verwirrung als sie Lösungen bietet. Als wäre ein Weltkrieg nicht schon übel genug, erscheint Margarethe zudem ihr Ur-Ahne mit einem zwielichtigen Angebot, damit sie selber die Unsterblichkeit erlangt. Kann Margarethe der Versuchung widerstehen? Zeitweise kommt nicht mal ihr Rabe Plonk an sie heran. Die Historikerin Michèle Combaz Thyssen und die Biologin Carole Enz lüften in Teil 10 von Rabenherz das Geheimnis um den gemeinsamen Ur-Ahnen von Seraina und Margarethe.
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Ein Bonner Anwalt mit politischen Verbindungen wird im Bett erschossen aufgefunden, neben ihm die Leiche seiner Geliebten. Diese hatte gerade ihren Mann verlassen, Andreas Goldberg. Der verliert gleichzeitig seinen Job und profitiert von der Lebensversicherung der Toten. Grund genug für die Kripo, ihn festzunehmen. Nur sein Freund Moritz glaubt an Goldbergs Unschuld, und Moritz gehört zu den Kumpeln von Baltasar Matzbach, einem seiner angeblichen Freunde zufolge "Mischung aus Falstaff und Kater Garfield, als Hobbydetektiv auf die Menschheit losgelassen". Goldberg besitzt einen fluchenden Raben namens Poe - Grund genug für Matzbach, sich um die Sache zu kümmern. Die Ermittlungen führen ihn und den Raben von der Bonner Bundes- und Kommunalpolitik über die Gesellschaft zur Stärkung der Verben in die Rhön und den Grauschleier der Geheimdienste, und erst beim blutigen Showdown auf dem vereisten Watt vor St. Peter-Ording klärt sich alles.
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Oben: Fußballtrikot, Unten: Jeans mit Verzierungen, Frisur: zu viel Gel, Status: UNDATEABLE Sonnenbrille auf dem Hinterkopf? Lange, ungepflegte Haare, die nachlässig zum Pferdeschwanz gebunden sind? Ein Kerl, der einen Cocktail bestellt? Dieses praktische Handbuch enthält nicht nur eine Sammlung der häufigsten Fehltritte, die garantieren, dass ein Mann immer Single bleibt, sondern auch ein ausführliches Bewertungssystem (von "lässliche Sünde" bis "katastrophales No-Go"). Denn: Vom Rolex-Imitat über das getrennte Bezahlen beim ersten Date bis zu Wein aus dem Tetrapak – die Liste der Verfehlungen ist lang. Ein Buch, mit dem Frauen viel zu lachen haben und (manche) Männer noch einiges lernen können!
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In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg. »Fein, dass du pünktlich bist, Rudi«, begrüßte der sechzehnjährige Dominik von Wellentin-Schoenecker seinen Schulfreund. Seit Jahren besuchten die beiden Buben dieselbe Klasse des Maibacher Gymnasiums. Nick strich sich eine Strähne seines schwarzen Haares zurück, bevor er Rudolf Hagen die Hand reichte. »Fast hätte es nicht geklappt, Nick«, sagte Rudolf. »Ausgerechnet heute Morgen musste ich verschlafen. Dadurch habe ich den Bus verpasst. Hätte mich mein Vater nicht mitgenommen, so wäre ich erst in einer Stunde hier gewesen.« »Dann hätten wir den Radausflug ohne dich machen müssen«, meinte Irmela Groote, eines der Dauerkinder von Sophienlust. »Lass dir von Irmela keine Angst einjagen«, warf Nick ein. »Irmela liebt es nun einmal, andere zu necken.« Er drehte sich zu dem ehemaligen Herrenhaus um. »Da kommt ja auch Pünktchen.« Er zeigte auf ein hübsches blondhaariges Mädchen, das gerade die Freitreppe herabkam. Es trug blaue Jeans und einen hellen Pullover. »Guten Morgen, Rudi!« Lachend begrüßte Pünktchen Nicks Freund.
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