Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Das Städtchen Neuendorf, im Herzen Mecklenburgs gelegen und von drei Seen umgeben, war gewiß kein besonders attraktives Ausflugsziel für Leute, die unbedingt viel erleben wollten. Wer hier wohnte oder Urlaub machte, liebte das friedliche, ländliche Leben und nicht die Betriebsamkeit und Hektik der Großstadt. Offenbar war aber in den letzten Jahren der Wunsch nach Ruhe und Beschaulichkeit größer geworden, so daß Ausflugslokale und Pensionen über Mangel an Gästen nicht zu klagen hatten. Die Sehnsucht nach unberührter Natur trieb Wanderer aller Arten, ob mit Rad oder Boot oder ganz einfach auf Schusters Rappen, in die dünnbesiedelte Landschaft, wo seltene Tier- und Pflanzenarten noch ihren natürlichen Lebensraum hatten. Sehr gern marschierten die Erholungssuchenden auch durch die malerische Vorstadt, die viele der Einheimischen recht poetisch den ›Wiesengrund‹ nannten. Die alten Häuser, meist noch vor dem Krieg erbaut, standen noch nicht so dicht gedrängt beieinander, wie es heute der Fall ist, sondern waren weitläufig angeordnet und von großen Gärten mit hohen Obst- und Nadelbäumen umgeben. In einem der letzten Häuser des Wohngebietes, da wo der Wiesengrund allmählich in den Mischwald überging, wohnte Elisa Mangold mit ihren drei Kindern. Ihr Haus stand direkt am Wiesenweg, einem kaum befestigten Pfad, der zum Uckersee führte. Dieses Haus schien eines der ältesten zu sein, jedenfalls sah es so aus. Doch diese Tatsache war nur der Mutter bewußt, für die Kinder war das alte Gebäude eben ihr Zuhause und ein einzigartiges Spielparadies. Nirgends war es ihrer Ansicht nach so herrlich wie hier, wo man im Sommer die vielen bunten Schmetterlinge beobachten konnte, die über die Wiesen flatterten, wo Fisch- und Schreiadler ihre Kreise zogen, und wo im Winter, wenn Schnee lag, der Tannenberg zum Rodeln einlud. Aber wie in jedem Paradies gab es auch hier so etwas wie eine Schlange. In diesem Fall handelte es sich um eine Kröte, die an einem Tag im Mai, wahrscheinlich während einer Stunde der geöffneten Tür, im Haus am Wiesengrund Unterschlupf gesucht hatte. Sie war, wie man so schön sagt, der letzte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Elisa Mangold erkannte beim Anblick des kleinen Kriechtieres, daß sie bald etwas unternehmen mußte, damit sie und ihre Kinder unbesorgt in die Zukunft schauen konnten. Ein lautes, langgezogenes »Muuuttiii« ertönte von der Veranda her. Dort stand die...
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Dżdżysty poranek w Brighton. Dzień jak co dzień. Prawniczka Carly Chase wyprawia syna do szkoły i rusza do biura. Kierowca chłodni Stuart Ferguson po kilkunastogodzinnej jeździe z towarem, cieszy się, że już niedługo będzie wracał do domu. Tony Revere, student ekonomii, wsiada na rower i pędzi na wykład. Osadzony Ewan Preece może pracować poza więzieniem, więc jak co dnia śpieszy się, by zdążyć na czas. Losy tych zwykłych ludzi splotą się w tragiczny węzeł na ruchliwej Portland Road, a wtedy życie całkowicie wymknie się im spod kontroli. Dostaną się w orbitę zbrodni oraz innego porządku – świata podziemnego, o którego istnieniu mieli tylko mgliste pojęcie. Sprawę okrutnych morderstw w okolicach Brighton prowadzi nadinspektor Roy Grace – glina, który zrobi wszystko, aby uratować najbardziej bezbronnych. --- "Nowy porywający thriller najlepszego brytyjskiego autora kryminałów". - The Daily Mirror "Błyskotliwe dialogi, świetnie zarysowane postaci, inteligentny detektyw Grace i piękne jak kamea nadmorskie Brighton". - The Times "Kolejny mistrzowski kryminał obsypanego nagrodami Jamesa. Subtelna intryga, niespodziewane zwroty akcji, zaskakujący finał. »Nie dość martwy«, podobnie jak jego poprzednie wysokooktanowe thrillery, natychmiast katapultował się na czołówkę listy bestsellerów". - The Argus
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Das Buch soll kein Reiseführer im eigentlichen Sinne sein, sondern auf 324 Seiten eine Quelle an Tipps mit Hintergrundinformationen liefern; soll Lust machen, den einen oder anderen Hinweis aufzugreifen und ein landschaftliches Paradies, den Südwesten in Deutschland und das angrenzende Elsass zu besuchen und zu erwandern. Zahlreiche Links und QR-Codes helfen Ihnen dabei. 26 Farbseiten mit vielen Bildern ergänzen die Ausführungen zu den abwechslungsreichen, kürzeren oder längeren Touren, die Auge und Sinne verwöhnen. Der Leser wird auf Wege hingeführt, die durch eine grandiose Natur und liebenswerte Landschaft führen. Der Wanderer hat dabei die Chance, bodenständige, in ihrer Heimat verwurzelte, herzliche Menschen kennenzulernen. Im Südwesten wandern soll Sinne und Geist neu norden; soll entschleunigen, wie ein Modewort heute heißt.
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Eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg von Nordwestmecklenburg nach Baden - Württemberg: Eines Tages beschließt Marianne den Weg von der Heimat im obersten Norden Deutschlands bis zu ihrem derzeitigen Wohnort in Süddeutschland zu Fuß zu gehen. Anfangs zweifelnd, ob sie sich das überhaupt antun soll, ist sie einfach mal los gegangen. Ihre Gedanken und Gefühle, Zweifel, körperliche Schwächen während der Wanderung und Erinnerungen an vergangene Zeiten hat die ehemalige DDR-Bürgerin in diesem Buch aufgeschrieben. Was als Idee begann, wurde zur Leidenschaft und sie glaubt, ihre Mission auf diesem Weg erkannt zu haben. Kaum jemand, den sie unterwegs getroffen hat wusste es: Den Jakobsweg gibt es auch in Deutschland. Den Leser erwartet eine interessante, feinsinnige Reisebeschreibung mit 45 Farbfotos. Man erfährt neben der Wanderroute viel über Sehenswürdigkeiten, die Natur und ganz besonders über die Begegnungen mit den Menschen unterwegs. Die Autorin schreibt mit leichter Feder und hintergründigem Humor. Lesevergnügen pur, nicht nur für Wanderer.
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Die russische Schriftstellerin Natalja Baranskaja (1908-2004) vergegenwärtigt sich in ihrer »Lebensbeschreibung« die Geschicke ihrer Familie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Ihre Eltern gehörten der illegalen revolutionären Untergrundbewegung an - ihre Mutter verkehrte mit dem jungen Lenin - und waren Mitglieder der sozialdemokratischen Arbeiterpartei seit deren Anfängen. Als politisch Verfolgte waren sie zu häufigen Ortswechseln gezwungen: Schauplätze ihrer frühen Kindheit sind Engelberg in der Schweiz, Berlin, München, Kopenhagen, später dann vor allem Moskau. Die politische Geschichte ist präsent, aber das Hauptinteresse der Autorin gilt den persönlichen Schicksalen der Verwandten, Freunde, Menschen, die ihr in verschiedenen Epochen ihres Lebens und in unterschiedlichen Milieus nahe standen. Sie schildert den "alltäglichen Kleinkram des schäbigen, zerrütteten Lebens." Dieses Leben wird immer wieder bestimmt durch Verhaftungen und Verbannungen. Lebensentwürfe werden durchkreuzt, es gibt kein 'normales' Leben, alle sind "unbehauste Wanderer". Viele Schauplätze, viele Personen, viele Schicksale, mächtige Ereignisse begegnen uns, immer geprägt durch die unverkennbare Stimme der Autorin, die sich über ihr Leben und ihr Land in schwieriger Zeit erinnernd klar werden möchte, nüchtern, mit feinem Humor, Schärfe des Blicks, mit grosser Menschlichkeit und Wärme.
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Bisher glaubte William, sein Vater sei bis zu seinem Tod ein ganz normaler Matrose gewesen. Doch dann taucht ein Mann auf, der sich als dessen ehemaliger Käpt'n vorstellt und William auf eine geheime Insel mitnehmen will - auf eine Pirateninsel! Dort erfährt er, dass das Verschwinden seines Vaters keineswegs ein Unfall war und er vor seinem Tod die Bruchstücke einer sagenumwobenen Schatzkarte versteckte: die Karte der Ewigen Wanderer. Und so beginnt für William ein Abenteuer, das ihn tief in die Geheimnisse der seltsamen Insel verstrickt und ihn mit magischen Kreaturen, grausamen Mitschülern und alten Widersachern seines Vaters konfrontiert. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen diese Mächte zur Seite stehen.
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Die Welt des Guten und die Welt des Bösen. Wo liegt die Grenze, die dazwischen verläuft? Gibt es sie überhaupt oder ist es ein und dieselbe Welt, zwei Wirklichkeiten, die miteinander zu einer verschmolzen sind, wo sich die Realitäten überlagern und wie unsichtbare Zahnräder ineinandergreifen? Oder gibt es ein mysteriöses Portal, durch das man aus einer Welt in die andere gelangen kann? Wenn es wahr ist, so muss es irgendwo auf dem Blocksberg im Harzgebirge liegen, denn mindestens einmal im Jahr öffnet sich das geheimnisvolle Tor in die Unterwelt und der Fürst der Finsternis übernimmt die Macht auf dem sagenumwobenen Brocken. Ein Mann durchlebt während seiner Wanderung auf dem Heinrich-Heine-Weg im Harz die Walpurgisnacht aus Goethes "Faust" auf seine eigene Art. Ein seltsamer Kobold, ein durch seine Vorstellungskraft entstandenes Fabelwesen, begleitet ihn als treuer Beschützer auf seinem beschwerlichen Weg. Der Wanderer begegnet Leuten, die er nur flüchtig kannte oder schon seit Jahrzehnten nicht mehr sah. Sie scheinen aber alle nicht mehr von dieser Welt zu sein und sind aus irgendeinem Grund alle wieder da, um an der teuflischen Aufführung teilzunehmen. Er trifft auf bizarre Wesen, die nur der Hölle entsprungen sein können. Hexen kreisen in Scharen über seinem Kopf und schließlich bringt ihn der Höllenfürst dazu, einen Pakt mit ihm zu schließen, der noch ein langes Nachspiel haben wird, in das einige Unbeteiligte wie in einen Strudel des Verderbens mit hineingezogen werden. Es scheint zuweilen alles Fantasie zu sein, aber wer weiß: Vielleicht ist auch etwas Wahres dran?
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Die sogenannten "Münchmeyer"-Romane, fünf Fortsetzungsromane, die der Schriftsteller Karl May zwischen 1882 und 1888 für den Dresdner Verlag H. G. Münchmeyer verfasste, gelten allgemein als Tiefpunkt von Mays Schaffen. Dennoch handelt es sich um hochinteressante Zeitdokumente. - "Die Liebe des Ulanen. Ein Original-Roman aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges" wurde zwischen September 1883 bis Oktober 1885 in 107 Lieferungen und 1.724 Seiten in der Zeitschrift "Deutscher Wanderer" veröffentlicht. Bei der vorliegenden Bearbeitung handelt es sich um eine freie Nacherzählung. Sie überträgt den Text in aktuelles Deutsch und moderne Rechtschreibung, behält aber den ursprünglichen Aufbau in wöchentlichen Lieferungen und, wo immer möglich, die von May gewählte inhaltliche Struktur bei. - Der Original-Text ist nachzulesen auf den Webseiten der Karl-May-Gesellschaft oder beim Projekt Gutenberg.
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