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  1. Die Wandlungsphasen 2 der traditionellen chinesichen Medizin

    Der zweite Band der Buchreihe 'Die Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin' liegt nun hier als 'Wandlungsphase Metall' in einer wesentlich er...

    Empik

  2. Linkin Park - What they've done

    Von Xero über Hybrid Theory zu Linkin Park - die Band durchlebte in ihrer Karriere bis heute viele Höhen und Tiefen, feierte weltweit Erfolge, war jedoch nicht immer unumstritten. Kaum eine andere Band ist so vielseitig, so wandelbar, so innovativ. Mit ihren Songs heben sie die Grenzen der Genres auf. Ob Crossover, Rock, Nu-Metall, Alternative, Electro, Pop oder Hip-Hop - stilistisch erfinden sich die Musiker immer wieder neu, unabhängig davon, was Fans und Kritiker von den häufigen Richtungswechseln halten. Linkin Park - What they've done beschreibt den turbulenten Werdegang einer äußerst kreativen, polarisierenden und sozial engagierten Gruppe, die es als erste Rockband geschafft hat, eine Milliarde Klicks auf YouTube zu bekommen. Allen Vorwürfen zum Trotz, denen sie aufgrund ihrer fortwährenden musikalischen Veränderungen ausgesetzt waren, verkauften Linkin Park über 55 Millionen Tonträger und konnten zahllose Auszeichnungen sowie Chart-Platzierungen für sich verbuchen.

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  3. Mörderische Habgier

    Irgendwie schien das Licht im Raum dunkler zu werden ... Gott, sie fiel doch jetzt nicht in Ohnmacht?! Mit kleinen Schritten tastete sie sich rückwärts, bis sie mit dem Hinterteil an einen der Schreibtische stieß. Dort stützte sie sich ab und holte einmal tief und geräuschlos Luft. Es war unheimlich still in der Bank, alles lief ab wie in einem Stummfilm ohne Klavierbegleitung ... weder Gianfranco noch der Bankräuber gaben einen Laut von sich. Niemand hustete, niemand schrie. Dann sah Kareen etwas, das ihr nicht gefiel: Dominik, der neben der Eingangstür vom Bankräuber anscheinend noch nicht bemerkt worden war, griff nach einem schweren Schirmständer aus Metall und hob ihn langsam empor. Wollte er den Bankräuber damit außer Gefecht setzen?! Den Helden spielen? Den Chef beeindrucken? Der Vollidiot - was, wenn das schief ging?! Kareen sah mit zusammengepressten Lippen zu ihm hinüber und schüttelte andeutungsweise den Kopf. Dominik bekam es nicht mit, dafür aber der Bankräuber, der sich alarmiert umdrehte, gerade als sich Dominik mit drohend erhobenem Schirmständer auf ihn stürzen wollte. Ein Schuss fiel. Laut, unerwartet, schrecklich. Die Hauptkommissare Andreas Montenar und Sascha Piel von der Bonner Mordkommission haben einen kniffligen Fall zu lösen: wie hängen ein Banküberfall, zwei ermordete Männer, zwei tote Frauen und eine Geiselnahme in der Bonner U-Bahn zusammen?

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  4. Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha

    Der kleine Landadelige Alonso Quijano lebt „irgendwo“ in der Mancha in Spanien. Fast alle Ritterromane gelesen will er selbst ein „fahrender Ritter“ werden, um sich todesmutig in Abenteuer und Gefahren zu stürzen, das Unrecht zu bekämpfen und ewigen Ruhm an seinen Namen zu heften. Er nennt sich Don Quijote, seinen alten dürren Gaul Rosinante. Ein heimlich von ihm verehrtes Bauernmädchen, das er seit seiner Jugend nicht mehr gesehen hat, erwählt er sich – wie seine literarischen Ritter-Vorbilder – zur Gebieterin seines Herzens und nennt sie wohlklingend Dulcinea von Toboso. Er putzt die rostzerfressene Rüstung seiner Ahnen, baut eine einfache Haube mit Pappe und Metall zum Helm und zieht aus ins Abenteuer. Diese Parodie auf Ritterromane begründet in der Literaturgeschichte die neue Gattung Roman und ist eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur: 2002 wählten 100 bekannte Schriftsteller, organisiert vom Osloer Nobelinstitut, Don Quijote zum „besten Buch der Welt".

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  5. Türmer

    Die Autorin erzählt die Geschichten des Türmers Jan Facher und des Reisenden Michael Thurner, die in die Zeit des Ersten Weltkriegs und ins Belgrad des Jahres 1999 führen - poetisch, geheimnisvoll, überraschend. Der Roman führt in eine merkwürdige Welt: Zweihundertdreiundsechzig Treppenstufen nach oben in einen Turm, wo Jan Fachers Vater endlich eine Arbeitsstelle bekommen hat und im Frühjahr 1913 mit Frau und Sohn die Türmerwohnung bezieht. Er muß rund um die Uhr über die Stadt wachen, nachts hilft ihm sein Sohn. Wenn Jan gehofft hatte, die enge Welt im Turm würde ihn einen Weg zu seinem Vater finden lassen, so sieht er bald, daß er auf sich selbst verwiesen ist. Der Blick von oben auf die Stadt schärft die Wahrnehmung - und er macht einsam. Jans Freunde, Köppen, Donatus und Hellmund, kommen bald nur noch selten. Mehr und mehr werden die Besuche zu Erzählungen von "draußen"; Facher beschleicht das Gefühl, er habe "da unten nichts mehr, was auf mich wartet". Doch der Ausbruch des Ersten Weltkriegs holt ihn ins Leben zurück. Daniela Danz entwirft kunstvoll und sprachmächtig ein Dasein im Turm als "Modell der Welt", sie erzählt über die versteckten Formen von Gewalt aus einer Perspektive von oben, die sie spiegelt in einer zweiten Geschichte: Ihr Protagonist ist der Reisende Michael Thurner, 86 Jahre später unterwegs dorthin, wo der Krieg am Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Attentat seinen Ausgang nahm und wo erneut Gewalt das Zusammenleben der Menschen bedroht: nach Jugoslawien.

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  6. Die IG Metall zwischen Wiedervereinigung und Finanzkrise

    Im Jahr 2016 feiert die IG Metall ihr 125-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lässt Historiker Boris Barth ausgewählte Etappen der Gewerkschaftsgeschichte der letzten 25 Jahre Revue passieren. Im Vordergrund stehen dabei die Auswirkungen zentraler historischer Ereignisse wie der Wiedervereinigung, der wirtschaftlich wie politisch komplexen 1990er-Jahre und ausgewählter Streiks auf die Entwicklung innerhalb der Gewerkschaft. Zudem analysiert er einzelne Aspekte der gewerkschaftlichen Organisation, die vorsichtigen gewerkschaftlichen Reformen der 2000er-Jahre und die Folgen der großen Finanzmarktkrise von 2008.

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  7. Suche nach Einstein oder im Prüfstand des Gewissens

    Der Cheflektor hielt Christa Johannsen über Einstein einen Vortrag, der höchst ungenau und fehlerhaft war. „… um mir dann zu befehlen, wie ich‘s anzupacken hätte: für Fünfzehnjährige gut und spannend lesbar, etwa nach der Art von Schenzingers ‘Anilin’ und ‘Metall’, aber – selbstverständlich – sozialistisch. Ich hatte da eigentlich gleich die Nase voll, was nicht ausschließt, daß ich den EINSTEIN um jeden Preis schreiben will und werde, fragt sich fürs erste nur, mit welchem Verlag ich das mache. Im Endeffekt, schätze ich, bleibt doch wieder nur der UNION Verlag übrig, falls er geneigt sein sollte zu dem (unsicheren) Unternehmen, denn in puncto Autoren ist man hierzulande mehr denn je ‘kapitalistisch‘ in der Methode …“ (Aus einem Brief Christa Johannsens an Lore Häfner.) Die auf den Union Verlag zielenden Hoffnungen erfüllten sich nicht, die Arbeit, bei sich verschlechternder Gesundheit, zog sich in die Länge, 1981, als Christa Johannsen ihrem Leben ein Ende setzte, lagen 330 Schreibmaschinenseiten vor. Aber sie hat den EINSTEIN geschrieben, sich mit ihm geplagt und gequält, immer wieder neu begonnen, neue Sichten erprobt, andere Ansätze gefunden. Einmal sollte gar Thomas Mann der Widerpart Einsteins sein. Titelüberlegungen wie: „Einstein und die Brummfliege in der Flasche“, „Einstein und die Flaschenfliege“ oder „Hinter den Spiegeln oder Jonas sucht Einstein“ geben Zeugnis von der Auseinandersetzung mit dem Stoff. Eine Einstein-Biografie allerdings erwarte der Leser nicht. Vielmehr ist Einstein, gewissermaßen die Spiegelfläche für eine Epochenabrechnung, eine biografische Abrechnung, eine Abrechnung mit der erlebten Gegenwart Christa Johannsens. Sie könne dabei von Einstein nicht lassen, meinte sie, weil er die Dinge dieser Welt, nebst integrierendem Erkenntnischarakter, vollkommen umgestülpt habe, derweil die Menschheit im alten Saft weiterschmorte. Und wenn auch seit dem Tode der Autorin mehr als dreißig Jahre vergangen sind, die Welt, in der sie schrieb, nicht mehr existiert: Das Buch spricht zu uns. „Wenn ich überhaupt noch an den EINSTEIN denke, dann nur noch im Zusammenhang mit mir selbst. Durch Erfahrung klug geworden, will ich das Opus nicht an einen Verlag binden, sondern einfach zu schreiben versuchen. Man kann es ja dann aus meinem Nachlaß herauspuhlen“ Nun, „herausgepuhlt“ ist der Text jetzt von Albrecht Franke, auch an einen Verlag gebunden. Und, wie die Dinge nun einmal liegen: Es wäre ihr wohl recht gewesen.

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  8. Wider die kleinen Mörder

    Wir schreiben das Jahr 1869. März 1869. Ein junger, zweiundzwanzigjähriger Arzt beendet sein Medizinstudium in Greifswald. Allerdings ungern und erst etwas später, als es seine Mutter und der Bürgermeister seiner Heimatstadt wollen: Dennoch ertrotzte sich Jacob Robert Andreas Wullwäwer noch das chirurgische Examen. Obwohl Mutter schrieb, sein Vater hätte auch ohne Examen die Kranken behandelt. Überhaupt sei die Chirurgie ein unfeines Geschäft. Aber Jacob, ihr Sohn, tat, was er für notwendig hielt. Nahm sogar noch an einem Operations-Kursus teil. Das eigentlich, um sich nicht vom Labor und von der Universitätsbibliothek trennen zu müssen. Nur im Labor würde er den kleinen Mördern auf die Schliche kommen, glaubte er. Um welche kleinen Mörder geht es? Gemeint sind Bakterien, an die auch sein kurz zuvor angeblich an einer Blutvergiftung verstorbener Vater, ebenfalls Arzt, nicht geglaubt hatte: Nie hatte sich Dr. med. Robert Wullwäwer von seiner Uhr getrennt. Das kühle Metall zwischen den Fingern spürend, begriff Jacob endgültig: Vater ist tot. „Eine Blutvergiftung war's?“, fragte der Sohn. „Wahrscheinlich.“ Die hätte er vermeiden können, dachte Jacob. Aber Vater glaubte nicht an Bakterien. „Ich hab noch keine gesehen“, pflegte er zu sagen. Das war die Wahrheit. Gesehen hatte auch Jacob sie noch nicht. Trotzdem war er überzeugt, dass sie existierten. Ebenso war Jacob davon überzeugt, dass seine beiden kleinen Schwestern von Bakterien umgebracht worden waren, wenn es auch hieß, sie seien an der Halsbräune gestorben. Erstickt. Zuerst Friederike. Drei Stunden später Katerina. Friederike im Alter von acht Jahren, drei Monaten und fünf Tagen. Katerina wurde nur sechs Jahre, einen Monat und sieben Tage alt. Der junge Arzt, der seinen ersten Fall übernommen hatte, der ihm gleichsam vor die Postkutsche gelaufen war, noch bevor er überhaupt richtig zu Hause angekommen war, wollte am liebsten in einem Laboratorium mit dem Mikroskop herausfinden, ob es diese Bakterien wirklich gab und wie man sie am besten bekämpfen konnte. Und der arme Junge, den Wullwäwer ins Armenhospital eingewiesen hatte und dessen gebrochenes Bein er selbst behandelte, wurde zu einem Experiment in den Antworten auf eine medizinische Gretchenfrage: Wie hast du’s mit Bakterien? Die Position des jungen Landarztes war umso schwieriger, da damals selbst große Mediziner die Existenz von Bakterien total ablehnten. Würde er dem Jungen und der medizinischen Wissenschaft helfen können?

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