Gegenwärtige westliche Gesellschaften sind von einem Paradoxon gekennzeichnet: Einem gesellschaftlichen Imperativ auf Wohlgefühle korrespondiert eine alarmierende Zunahme an psychischen Leidenszuständen. Burnout, Angstzustände, Depressionen - auch Selbstwahrnehmungen basieren zusehends auf einem therapeutischen Blick. International renommierte Wissenschaftler_innen, darunter Christina von Braun, Monica Greco, August Ruhs und Paul Stenner, gehen in diesem Buch aus transdisziplinärer Perspektive der Frage nach, wie diese Entwicklungen analysiert und erklärbar gemacht werden können.
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Zwischen Krieg und Zusammenbruch, Wiederaufbau und Demokratisierung formte sich die Stadtsoziologie in Deutschland als neuer Wissenschaftszweig. Was zog die Soziologen in die Stadt? Mit welchen Methoden erforschten sie urbane Lebenswelten? Welche Rolle spielten das NS-Erbe und die amerikanische »Reorientation«-Politik? Am Beispiel der Dortmunder Sozialforschungsstelle analysiert Ulrike Kändler Bedingungen und Praktiken stadtsoziologischer Forschung in der frühen BRD. Sie zeichnet die Stadt- und Gesellschaftsbilder so unterschiedlicher Akteure wie Gunther Ipsen, Elisabeth Pfeil und Hans Paul Bahrdt nach und beleuchtet die feingliedrigen Übersetzungsleistungen, unter denen sich wissenschaftlicher Wandel nach 1945 vollzog.
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Wie und mit welchen Konsequenzen stehen Sprache und Bildung in Migrationsgesellschaften in einem prekarisierten Verhältnis? Der Band knüpft an Arbeiten zu Migrationspädagogik und Rassismuskritik an und vertieft mit seinem Fokus auf Sprache einige in diesem Kontext aufgeworfene Fragen. Sprache ist gleichzeitig Medium der Kommunikation sowie Gegenstand und Mittel der Instruktion in Bildungseinrichtungen; darüber hinaus werden über den Umgang mit Sprache(n) hegemoniale Diskurse zu Migration (re)produziert. Die Beiträge, u.a. von Inci Dirim, Paul Mecheril und Brigitta Busch, erkunden diese Bedeutungsproduktion, ihre Mechanismen sowie mögliche Transformationen eines prekarisierten Verhältnisses.
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Die (R)Evolution unserer Gesundheit Unsere evolutionäre Vergangenheit und unsere genetische Veranlagung bestimmen die Funktionsweise unseres Körpers. Der Arzt und Evolutionsbiologe Dr. Sharad P. Paul hat einen revolutionären Ansatz entwickelt, der es uns ermöglicht, unsere Gesundheit über unsere Gene positiv zu beeinflussen – für schöne Haut in jedem Alter, ein gesundes Herz, mehr Energie sowie ein gesteigertes Erinnerungsvermögen. Er beschreibt die Rolle der Gene in unserem Körper, geht ihrer Entwicklung nach und zeigt, wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Dr. Sharad P. Paul bietet eine spannende Einführung in die Zusammenhänge zwischen Evolution, Gesundheit und der Wunderwelt der Gene und wie diese durch Lebensstil, Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Lebenseinstellung beeinflusst werden. Mit zahlreichen Fallbeispielen und Studien.
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<p>On the occasion of the retirement of Paul Smeyers, this book considers the state and status of the philosophy and history of education today.</p> <p>Over the last 20 years, the conditions in which research takes place have changed considerably. They have done so in ways that are often less than favourable to disciplines such as history and philosophy of education, and the space and time for the practices that constitute these disciplines – of reading, of writing, of collegiality – is increasingly under pressure. During this time, the Research Community on the History and Philosophy of Educational Research has convened annually to bring its critical lenses to bear on these emergent conditions and to suggest ways that educational research might, or ought to, be done otherwise.</p> <p>As co-founder and co-convenor of the Research Community, this volume explores and recounts Paul Smeyers' development of Wittgensteinian scholarship and its legacy in education, his formative role in the development of philosophy of education as an international field, his many international collaborations, the “useless” educational-philosophical deepening of concepts, and the wider educational-philosophical import of this.</p> <p>This gives rise to consideration of the failure of these fields to halt the changes in the governance and status of the university that threatens them, and those practices that remain and that are emerging in academia that we wish to protect, to pass on to the next generation of researchers in these fields.</p> <p></p>
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<b>Retrouver un carnet manuscrit comme seul espoir de sauver sa peau...</b> <br> <br>Professeur à l’université de Memphis où il enseigne le journalisme, Paul Krueger se prépare à savourer des vacances méritées en compagnie de son chat George W. lorsqu’il reçoit une étrange invitation à se rendre à Zurich. <br>D’abord séduit par l’élégance cossue de la ville suisse, Paul découvre rapidement qu’une partie de son passé relève d’une véritable escroquerie de la mémoire. Plongé à son corps défendant dans un monde parallèle où la raison d’État autorise tous les coups, il va se rendre compte qu’il n’est qu’un pion en sursis sur un échiquier mortel. L’enjeu de la partie ? Une discrète Fondation dont le réseau plonge notamment ses tentacules dans le marché des « terres rares », des métaux à haute valeur stratégique. <br>S’il veut avoir une petite chance de se dégager du piège qui le broie lentement, Paul doit retrouver un carnet noir dont personne ne connaît le contenu. Seul signe distinctif : ses pages ont été écrites au crayon… <br> <br> <b>Découvrez ce polar palpitant sur fond d'espionnage !</b> <br> <br>EXTRAIT <br> <br> <i>Cher Monsieur Krueger,<br>Des événements importants survenus très récemment nous ont appris votre existence.<br>À ce stade de nos relations – et pour des raisons que vous comprendrez bientôt –, il nous est malheureusement impossible de nous présenter, mais nous aurons tout le loisir de faire connaissance si vous nous accordez votre confiance.<br>En annexe de la présente, vous trouverez un billet d’avion pour Zurich et une somme d’argent. Veuillez considérer le premier comme la clé qui vous conduira à nous et la seconde comme un modeste défraiement pour les dépenses que pourrait vous occasionner votre bref séjour en Suisse.</i> <br> <br>CE QU'EN PENSE LA CRITIQUE <br> <br>L'histoire est passionnante, bien construite et bien documentée. [...] D’un point de vue littéraire, j'aime beaucoup le style de Francis Groff. Je suis un amoureux de la langue française, très sensible de ce fait à ce que j'appelle "l'esthétique de l'écriture" d'un auteur, et j'ai trouvé la sienne très agréable. - <b>Blog d'Hugues Alexan</b> <br> <br>À PROPOS DE L'AUTEUR <br> <br>Journaliste en presse écrite, <b>Francis Groff</b> a travaillé pour des quotidiens et des hebdomadaires comme l’ <i>Echo de la Bourse</i>, la <i>Nouvelle Gazette</i> ou <i>Le Vif/l’Express</i>. Après une expérience enrichissante en radio (Radio Métropole, devenue RFM puis Bel RTL), il a longtemps collaboré aux journaux télévisés et émissions d’information de RTL. Au terme d’une interruption professionnelle durant laquelle il a été Ombudsman de la ville de Charleroi (une première pour la Belgique francophone et Bruxelles), il est devenu scénariste et réalisateur indépendant de films documentaires, notamment pour la RTBF. Francis Groff a écrit une douzaine d’ouvrages sur des sujets très divers : les « Gueules noires » et l’industrie charbonnière, la premi...
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Affektivität und literarische Mehrsprachigkeit sind vielfach miteinander verknüpft, Mehrsprachigkeit ist ohne Affekt kaum denkbar. Die historisch wirkmächtige und bis heute verbreitete Norm der Einsprachigkeit weist vor allem der Muttersprache eine hohe affektive Bedeutung zu. Ihre sichere Beherrschung gilt vielfach als Voraussetzung für Autorschaft und literarisches Schreiben, gebrochenes Deutsch als Provokation des literarischen Betriebs. Die Infragestellung solcher Normen zeigt daher, wie eng Sprache und Affektivität verbunden sind. Dies gilt nicht nur für die soziale Praxis, sondern auch für die Theorie. Die literaturwissenschaftliche Forschung hat diese Beziehung lange ignoriert und die Repräsentation von Affekten und Gefühlen in den Mittelpunkt gerückt. Dagegen stellt der Sammelband erstmals zur Diskussion, inwiefern sich gerade mehrsprachige Literatur durch die Darstellung, den Vollzug und die Reflexion sprachlicher Affektivität auszeichnet. Er verbindet die Einsichten und Befunde der Mehrsprachigkeitsphilologie mit unterschiedlichen Forschungsansätzen zur Affektivität des literarischen Textes, die von psychoanalytischen Theorien über das Feld der Erinnerungs- und Gedächtnistheorie bis zu den jüngeren affect studies reichen. Mit Hugo Ball, Paul Celan, Herta Müller, Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada, Marica Bodroi, Katja Petrowskaja und Tomer Gardi sind nur einige der Autorinnen und Autoren genannt, deren Texte im Band untersucht werden.
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Raus aus dem Alltag und rein ins Abenteuer: für ein paar Tage unter freiem Himmel leben, draußen feiern, kochen, entspannen. Stevan Paul und Daniela Haug waren einen Sommer lang unterwegs, mit Bulli, Campingkocher und Grill haben sie sechs der schönsten Musik-Festivals Europas besucht. Von Roskilde in Dänemark bis zum Dimensions-Festival am Meeresstrand von Kroatien blickten sie in die Töpfe der Festivalköche und Zeltnachbarn, ließen sich Rezepte verraten und Lebensgeschichten erzählen. Über 100 Rezepte für jede Ausstattung und Gelegenheit, jenseits von Dosenravioli und Tütensuppe, dazu viele vegetarische und vegane Alternativen: vom stärkenden Frühstück über feine Snacks und hausgemachte "Fertiggerichte" bis zu Grillpartys und Handfestem für den großen Hunger. Tipps zu Transport, Outdoor-Küchenausstattung und dem richtigen Umgang mit Gaskocher und Grill machen das Buch zum ultimativen Handbuch für draußen und unterwegs.
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