Ein Roman, spannend und phantastisch wie die Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Der Leser wird ins 16. Jahrhundert zurückversetzt. Christen und Mohammedaner ringen in Europa und dem Nahen Osten um die Vorherrschaft. Wien, Konstantinopel, Aleppo und Bagdad erstehen in ihrer Pracht, Leichtlebigkeit und Verderbtheit. Der Autor schickt seine beiden Helden in einen ihnen bisher fremden Kulturkreis, in die islamische Welt Nordafrikas und nach Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, das damals unter Sultan Süleyman I., »dem Prächtigen«, seine größte Ausdehnung und Blütezeit erlebte. Michael und Antti wollen von Venedig aus zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land aufbrechen. Das Pilgerschiff wird von islamischen Piraten gekapert und die beiden Protagonisten entgehen dem Tod nur dadurch, dass sie ihrer christlichen Religion abschwören und den Islam annehmen. Nun beginnen ihre Abenteuer in der islamischen Welt. Beide, sowohl Michael als auch Antti, steigen, obwohl nominell Sklaven, letzten Endes in hohe und geachtete Stellungen auf. Wie die beiden Helden in die ihnen anfangs völlig fremde Kultur und Religion hineinwachsen, ist eines der großen Themen dieses Romans. Michael leidet zunächst unter schlimmen Gewissensqualen - schließlich hatte er einst davon geträumt, eine Laufbahn als Geistlicher der allein seligmachenden Kirche einzuschlagen! Doch mit dem ihm eigenen Wissensdurst eignet er sich schnell die arabische und die türkische Sprache an und macht sich mit dem Inhalt des Korans sowie der islamischen Glaubenspraxis vertraut. Immer wieder stellt er verwundert fest, welch Unterschied zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Ländern Europas besteht, werden in den letzteren doch blutige Glaubenskriege ausgetragen, und erst recht ist unter den Christen und ihren Fürsten kaum eine Spur von religiöser Toleranz zu finden.
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Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum in Liebesbeziehungen nach dem ersten Höhenflug der Gefühle so oft eine harte Landung auf dem Boden der Tatsachen erfolgt? Und das immer wieder – egal mit wem Sie sich auch einlassen? Suchen Sie nicht länger das Problem bei Ihrem Partner. Verlieren Sie jedoch auch nicht die Hoffnung auf eine glückliche Beziehung, sondern gehen Sie mit auf die spannende Entdeckungsreise in die Partnerschaft – dem Spiegelkabinett unserer Gefühle. In diesem Buch erfahren Sie, was die Nähe zu einem anderen Menschen in unserem Inneren zu öffnen vermag und Wenn Sie diesen Schattenbereich in sich selbst kennen und lieben lernen, ersparen Sie sich viele Streitigkeiten im Außen und im Besonderen auch in Ihrer Beziehung. Beginnen Sie, Ihren Partner als dankbaren Spiegel zu schätzen, der Ihnen zeigt, wo Ihre Beziehung zu sich selbst Heilung bedarf. Schließlich ist Ihre innere Harmonie die Grundvoraussetzung für eine glückliche Partnerschaft, Innen wie Außen. Eine Reise von einem Aha-Erlebnis zum anderen – Sie werden sich am Ende dieses Buches die berechtigte Frage stellen, welch unnötigen Kampf Sie in der Vergangenheit ständig mit Ihrem Partner geführt haben.
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"Contemporary Romance" Die junge Geschichtsprofessorin Erin Parker ist in jeder Lebenslage organisiert. Was Männer wollen, darüber weiß sie allerdings nicht das Geringste. Ein großes Manko, wenn man sich den heißesten Typen der gesamten Lehrerschaft angeln möchte. Veränderungen müssen her, und zwar grundlegende. Aus der Not heraus nimmt sie die Hilfe ihres besten Freundes an, ohne zu ahnen, ihren Mr. Right bereits ein Leben lang zu kennen … Cole Stewart weiß, wie Männer ticken, immerhin gehört er derselben Spezies an. Als er von Erins Liebesproblem erfährt, bietet er an, ihr als Berater zur Seite zu stehen, und muss schon bald herausfinden, welch bezaubernde Frau in den biederen Outfits steckt …
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Warum die Taube zum Friedenssymbol wurde, weshalb sie in der Dicht- und Malkunst so oft vorkommt, das hat der Historiker Kurt Pätzold untersucht. Es ist schon erstaunlich, welch unterschiedliche Rolle sie in Vergangenheit und Gegenwart spielte und noch heute spielt. Sie taucht in der Bibel auf Noahs Arche ebenso auf wie auf dem Stadtwappen von Eisenhüttenstadt. Und lebendig natürlich auf dem Markusplatz in Venedig und in anderen Innenstädten. Aber dort wird sie nicht immer gemocht.
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Rahmat war zwölf Jahre alt, als er 1990 in Kabul beim Spielen auf eine Mine trat und beide Beine verlor. Er steht hier für alle zivilen Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen, die Dieter Jacobi während seiner chirurgischen Arbeit im Auftrag des Internationalen Roten Kreuzes anvertraut haben. Die Aufzeichnungen aus seinem Einsatztagebuch lassen erkennen, dass die Fernsehbilder immer nur einen oft subjektiven Bruchteil der Wirklichkeit von Katastropheneinsätzen wiedergeben können. Unter welch schwierigen und oft lebensbedrohlichen Bedingungen die internationalen Hilfsorganisationen tatsächlich vor Ort arbeiten müssen, ist kaum bekannt. Das betrifft nicht nur die humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen, sondern auch die Nichteinhaltung der Genfer Konventionen und des Humanitären Völkerrechts bei Kriegseinsätzen. Auch wenn der Autor manchmal eine Ahnung von der Vergeblichkeit seines humanitären Engagements empfindet, lässt er sich nicht beirren. Die Passion für seinen Beruf, die Chirurgie, treibt ihn immer wieder in die Krisengebiete dieser Erde. Für sich selbst lehnt er die Bezeichnung Gutmensch ab, ihn interessiert die menschliche Dimension, die Begegnung mit den Opfern und mit denen, die, wie er, einfach helfen wollen. Er muss die Menschen lieben: Trotz aller Schrecknisse hat sich Dieter Jacobi seinen versöhnlichen Humor bewahrt.
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Pforzheim, 1944. Der 17-jährige Ulf Lahner meldet sich freiwillig zur Waffen-SS. Doch an der französischen Front zerplatzt sein Traum vom ehrenhaften Kampf und Heldentod fürs Vaterland. Seine schlimmen Erlebnisse verfolgen ihn von nun an. Er überlebt die Pforzheimer Bombennacht, gerät in englische Kriegsgefangenschaft und flieht durch das zerstörte Nachkriegsdeutschland über den Brenner nach Italien, schifft sich in Genua ein — Destination Buenos Aires, Argentinien, Südamerika. Er lernt Pilar kennen, eine Rapanui, die seine Sicht der Dinge verändert. Doch sein Gewissen kommt nicht zur Ruhe. Ein packender Roman, der den Leser bis kurz vor Schluss im Dunkeln lässt, mit welch schwerer Schuld sich Ulf Lahner beladen hatte.
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Badische Revolution 1849: Das deutsche Volk kämpft um die Durchsetzung seiner von der Frankfurter Nationalversammlung beschlossenen Grundrechte. Auch der ehrgeizige Oberstleutnant Corvin ist für die demokratischen Ideale entbrannt. Als die Festung Rastatt von preußischen Truppen eingeschlossen wird, übernimmt er mutig die militärische Führung der Verteidiger. Abgeschnitten von der Außenwelt warten die Revolutionäre auf Unterstützung. Doch die beengte Situation zermürbt die Burgbevölkerung zusehends und es kommt zu unüberlegten Ausfällen. Corvins Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt, als er in einem der Feinde seinen Jugendfreund Karl erkennt. Weder der ambitionierte Offizier noch seine bildschöne Geliebte Helene, die ihn im fernen Berlin sehnsüchtig erwartet, ahnen, in welch lebensbedrohlicher Gefahr der junge Leutnant schwebt. Ein spannender Historienroman über das Schicksal des Otto von Corvin und seinen Kampf für die Demokratie.
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Die Welt ist nicht mehr dieselbe, wenn der eigene Tod für manche seinen Schrecken verloren hat. Die jüngsten Ereignisse zeigen, welch tief greifenden Einfluss religiöse Vorstellungen des Islam auch auf den Westen haben. Das hier neu vorgelegte alte arabische Glaubensdokument beschreibt die uns oft rätselhaften Jenseitsvorstellungen der islamischen Überlieferung: Was erlebt die Seele beim Tod, in der Zeit danach, in der Hölle, im Paradies, bei der Auferstehung und dem Jüngsten Gericht? Eine umfangreiche Einleitung und zahlreiche Erläuterungen öffnen die noch ungewohnte Welt des islamischen Glaubens - und der Leser wird überrascht erkennen, wie sehr sich die islamischen Jenseitsvorstellungen aus denselben Quellen speisen wie die christliche und die jüdische Lehre. So lernen wir im Fremden das Eigene erkennen. Ein Buch zum Verständnis der Gegenwart.
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