Der riesige Asteroid nähert sich stetig der Erde - mit dem Potenzial, alles Leben in Kürze komplett auszulöschen. Die Datenauswertungen zeigen mehr und mehr, in welch desolatem Zustand der Planet sich befindet. Es herrschen Umweltzerstörung, Kriege, Gewalt und Ungerechtigkeit. Können die Wissenschaftler vom friedlichen Volk der Plejaner die Gefahr abwenden? Ist die gefährliche Rettung eines Planeten, auf dem die Bewohner ihre Umwelt und sich selbst systematisch zerstören, verhältnismäßig? Gibt es eine Lösung? Während der Analysen macht der junge Wissenschaftler David eine unglaubliche Entdeckung auf der Erde. Ein unverhoffter Gast stößt zur Crew der Raumstation und der Kommandant Aaron schöpft neue Hoffnung. Werden seine Bemühungen, den Einschlag des Asteroiden zu verhindern, doch noch erfolgreich sein? Wer ist der unerwartete Besucher und was verbindet ihn mit Eliam?
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Was wäre wenn die alten Götter Nord-und Mitteleuropas nach langem Schlaf wieder erwachen würden? Wie würden sie sich im Hier und Jetzt der Moderne zurechtfinden? Dieser Roman behandelt auf humorvolle Weise genau dies. Wer kann sich vorstellen welch lustige Anekdoten sich ergeben könnten, wenn alte Götter aus Spaß einen Stammtisch von heutigen Neuheiden besuchen würden? Was würden sie erleben bei einer Bahnfahrt mit der Deutschen Bahn? Und welche Erlebnisse könnten wohl auf einem Treffen von Neuheiden auf einer Burg in Hessen auf sie warten? Es gibt viel Neues zu erfahren für alte Götter in moderner Zeit, manches ist aber auch gar nicht so neu für sie, wie zum Beispiel die ewige Furcht vor dem "berechtigten" Zorn der eigenen Frau. Weder für Götter noch für Menschen.
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"Es war seltsam, welch eine Wandlung in Jakobe Ansold von dem Augenblick ab vorging, wo sie den Entschluß gefaßt hatte, in nächster Zeit das Haus ihres Mannes für immer zu verlassen. Sie wunderte sich selbst darüber, daß sie nun auf einmal ganz ruhig wurde. Sie begriff es nicht; nach all dem Sturm die plötzliche Stille – nach einem Seelensturm durch Monate hindurch, den niemand auf Erden kannte, niemand ahnte außer ihr – und am wenigsten ihr Mann." Besagter "Seelensturm" wurde ausgelöst durch die Begegnung mit dem jungen Erich von Wölsick im vorausgegangenen Sommer. Dabei ist zwischen den beiden "nichts" passiert, so viel die Leute in Berlin und überall auch munkeln, und beide sind fest entschlossen, einander niemals wiederzusehen. Als von Wölsick nach Berlin kommt und erfährt, dass sich Jakobe dort befindet, die nach dem Verlassen ihres Mannes bei ihrer alten Tante Fräulein Therese von Kritzing untergekrochen ist, bringt ihn das jetzt, wo er "diese Geschichte am Wickel hat", in ernste Schwierigkeiten und Seelennöte. Die Klatsch- und Gerüchteküche brodelt. Werden die beiden ihren Entschluss, sich niemals wiederzusehen, wirklich aufrechterhalten können? Und da ist auch noch die schöne junge Sophie Neerlage, die ihre ganz eigenen Pläne zu haben scheint ... Ein "echter Stratz'", der auch hier wieder gekonnt den tieffühlenden Liebesroman mit dem entlarvenden Gesellschaftsroman verbindet.-
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Im Haus des Landarztes Dr. Hofer ist immer etwas los. Als der Doktor jedoch selbst für eine Weile ins Krankenhaus muss, erkennen seine Kinder welch grosse Verantwortung der Vater zu tragen hat. Rose, die älteste der Geschwister übernimmt die Hausarbeit, doch bald wird es ihr zu viel. Denn Rose leidet an Liebeskummer... Zum Glück gibt es noch die Tante Troll.... - Eine tiefergreifende Alltagsgeschichte. Lesenswert!-
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"Sie taugen alle nichts, diese Söhne reicher Väter, die arme Mädchen zu bethören suchen. Baue nie auf eines Mannes Wort, wenn er höher steht wie Du. Lerne sie verachten, hassen, verabscheuen, wenn sie sich Dir mit Hintergedanken nahen. O, Du weißt noch nicht, was es heißt, betrogen zu werden, mögest Du es nie erfahren ..." Maria Seidel weiß, wovon sie redet, als sie der jungen Jenny Hoff diese Ratschläge gibt. Hat sie doch selbst ein uneheliches Kind, das von der "Engelmacherin" Frau Sandkorn betreut wird. Und soeben hat sie – welch ein Schock! – dessen Vater wiedergesehen, den jungen Rothers, Sohn des Fabrikbesitzers, der soeben stolz seine Braut aus den Flitterwochen nach Hause geholt hat: niemand anderen als Marias beste Jugendfreundin Louise Wilmer. Die wiederum begegnet noch am gleichen Tag dem neuen Kassierer der Fabrik – Marias Bruder Robert – und erinnert sich an ihn. Sie beschließt, ihn nach der scheinbar verschollenen Freundin zu befragen. Die Dinge geraten ins Rollen und allmählich öffnet sich ein Abgrund unter ihr ... Jenny Hoff wiederum schlägt die Ratschläge Marias in den Wind, bis sie schließlich in ein anderes "Gewerbe" gedrängt wird – als erster deutscher Autor überhaupt widmet sich Kretzer in "die Betrogenen" auch dem Milieu der Großstadtprostitution. – Kenntnisreich in allen Berliner Schichten und Kiezen und besonders im Milieu der Industrieviertel bewandert und mit scharfer Beobachtungsgabe versehen, lässt Kretzer das Schicksal der Erniedrigten und Betrogenen lebendig werden. Unter anderem aufgrund dieses Romans hat der berühmte Literaturkritiker und Schriftsteller Hermann Bahr Kretzer den "Berliner Zola" genannt. Doch anders als Zola schildert er Leid und Not der Welt nicht mit dem kalten Auge des sezierenden Wissenschaftlers, sondern mit dem engagierten Herzen des Humanisten und Reformers.-
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"Sie sind mir ja ein ganz Gewitzter. Wat Sie alles aus mir rauskitzeln tun." Was die Zeugin da sagt, nimmt Bernhard Barnowski als aufbauendes Lob. Er muss sich beweisen, soll in absehbarer Zeit den Posten von Kriminalhauptkommissar Pielkötter übernehmen. Und er will alles geben in ihrem neuen Fall, dem Mord an einer jungen Schutzpolizistin aus Moers. Doch dann wird seine Kollegin in Duisburg überfallen. Obwohl sie dem Täter entkommen kann, gilt Pielkötters Team nun als befangen und man will ihnen die Ermittlungen wegnehmen. Das entfacht noch einmal den Ehrgeiz von Pielkötter, der bisher jeden Mord aufgeklärt hat. Aber jetzt läuft ihnen die Zeit davon, bevor Kollegen aus Düsseldorf übernehmen. Sie bleiben dem Mörder auf der Spur und ahnen nicht, welch perfides Spiel er sich für sie ausgedacht hat.
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Das neue Jahrhundert bringt nichts Gutes für den Reichsgrafen Florentin VII. von Palmingen. Statt wie ein guter Landesvater für seine gräflichen Bewohner sorgen zu können, steht das Deutsche Reich unter der Kuratel von Napoleon und bald wird der Code civil auch vor Schloss Palmingen nicht haltmachen. Geblieben ist noch ein Rest klein-höfischen Lebens mit Mätresse, hochherrschaftlichem Besuch und, wenn es die Etikette bestimmt, ein schrecklich langweiliger nachbarschaftlicher Nachmittag beim geckenhaften Baron Wimmersheim. Aber nicht nur die politische Lage lässt den Grafen seufzen – übrigens ist sein einziger Sohn, vom französischen Revolutionsfieber angesteckt, zum Citoyen geworden, welch Schande! Zu allen Sorgen kommt noch die Unsicherheit der gräflichen Wälder, in denen der berüchtigte Johannes durch den Wald, der Schinderhannes, sein Unwesen treibt. Zuletzt wurde die junge Gräfin-Witwe Amöne von Hohen-Sulz von dem Mann mit der Maske überfallen. Wie diese courgierte Frau erst bei Florentin Schutz sucht, sich dann, als Dragoner kostümiert, mit einer Gefolgschaft dem Räuber entgegenstellen will, sich in einem aufgelassenen Kloster niederlässt, einem mysteriösen Kavalier Einlass gewährt und in einen Kampf mit dem Räuberhauptmann verwickelt wird, davon erzählt die Chronik des Grafen Florentin, der auf diese Weise seinen Sohn wieder findet und den Räuber demaskiert. Im Anschluss folgen noch die beiden kurzen Novellen "Henkerskind" und "Louisabeth".-
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"Lichtspielhaus", "lustwandeln", "Ottomane", "Pennäler", "sapperlot" und "Sommerfrische" – welch wunderschöne Wortschätze, die heute keine Relevanz mehr haben und dadurch kaum mehr in Gebrauch sind. Aber sie allesamt zaubern sofort opulente Bilder einer versunkenen Welt vor Augen. Der Band "Versunkenen Wortschätze" möchte all diesen Wörtern ein kleines Denkmal setzen und sie vor dem Vergessen bewahren. Zu besonders schönen Exemplaren erzählt die Dudenredaktion eine kleine Geschichte zu ihrer Herkunft oder Entwicklung. Unser besonderer Dank gilt unseren Facebook-Fans, die uns durch ihre rege Teilnahme haben wissen lassen, welche Schätze ihnen besonders am Herzen liegen – so konnten wir viele weitere vermisste Wörter retten Sprache wandelt sich im Laufe der Zeit und es kommen ständige neue Wörter hinzu – und das ist auch gut so! Ebenso verschwinden Wörter, weil die Sache oder der Sachverhalt, den sie bezeichnen, völlig unüblich geworden ist, wie die "Frisierkommode" oder die "Landpartie". Andere Wörter spiegeln unsere heute veränderte Auffassung wider: Kein Mensch würde eine gebildete Frau heute als "Blaustrumpf" bezeichnen. Und wieder andere Wörter sind deshalb verschwunden, weil neue, moderne Bezeichnungen aufgekommen sind: Zur "Vorführdame" sagt man heute Model, zur "Leibesertüchtigung" Sport und zum "Backfisch" Teenie. Alle diese Wörter haben aber gemein, dass sie es wert sind, gesammelt und vor dem Vergessen gerettet zu werden. Zudem laden sie zum Schmökern, Erinnern und Schmunzeln ein.
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