Als die junge Werbedesignerin Pamela Eders mit ihrem Lebenspartner Edís und der kleinen Tochter Jane in ein besonderes schönes Haus ziehen, belehrt sie der Makler über die sechs honorigen Mieter. Pam ahnt nicht, welch zwielichtige Biografien hinter den Türen geschrieben stehen. Nur sie – die unbescholtene Deutsche mit dem liebenswerten Fremden – mag man in diesem Haus nicht länger dulden. Zu guter Letzt schlägt einer ehrlos über die Stränge.
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Wenn die Stadtverwaltung mich im Jahre 1966 als 16-jähriges Hänschenklein beim Einstellungstest auf meine Fähigkeiten hinsichtlich Problemlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit, Selbstkontrolle bei Stressbelastung, kreative Kompromissbereitschaft, Flexibilität, zielorientiertes Arbeiten, Umgang mit Belastungsphänomenen, nonverbale Körpersprache, persönliche Performance und nach dem richtigen Umgang mit mir selbst getestet und befragt hätte, dann wäre das schüchterne, ängstliche Hänschenklein mit seiner "Mittleren Reife" noch kleiner geworden, und es wäre mit absoluter Wahrscheinlichkeit zu keiner Einstellung gekommen! Da meine "Brauchbarkeit" für den Beruf des Verwaltungsangestellten dann doch irgendwie festgestellt wurde, kam es, wie es nach dem Willen meines Vaters geschehen sollte: "De Bub" geht bei die Stadt. Da hat er seinen sicheren Arbeitsplatz und sein Auskommen bis zu seiner Rente! Welch eine weise Voraussage! Die 44 Jahre sind wie im Flug vergangen. Es war ein angenehmer Flug ohne heftige Turbulenzen! Lediglich die in den letzten Jahren geforderten Budget-Punktlandungen führten bei mir zu etlichen Lust-Verwirbelungen. Auch deshalb, weil ich mit dem aus dem Rhein-Neckar-Kreis stammenden SAP-Steuerungsinstrumentarium keine freundschaftliche Verbindung aufbauen konnte! Bei all meinen Tätigkeiten und Entscheidungen stellte ich die Menschen in den Mittelpunkt. Bürokratische Sturheit war mir immer ein Dorn im Auge ebenso unterwürfige Anpassung und die ständig wachsende Bereitschaft, bewährte Strukturen und Arbeitsformen leichtfertig auf dem Altar des "modernen" Businessmanagements zu opfern! Was unbedingt sein musste – und dies bis ins "hohe Alter" – war, öfters mal ein Späßchen zu machen, sich sogar gelegentlich ein bisschen in kindliche Albernheit zu begeben und vor allem sich selbst nicht gar so wichtig zu nehmen!
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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt - und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.
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"Eine Amok laufende Elbe? Welch amüsante Vermessenheit. Bringt sie mir!" Donnernd hallt die brutale Stimme des Dämonfürsten von den kahlen Wänden seiner schottischen Wasserburg wider. Für den Vernichtungskrieg gegen seine ärgsten Feinde, die irdischen Lichtwesen, kocht der oberste Unterweltler zu schwarzmagischer Hochform auf. Seine perfiden Schachzüge stürzen Lilia van Luzien immer tiefer ins Chaos. Zwar haben sich ihre Freunde inzwischen auf Lightninghouse Castle um die Halbelbe geschart. Doch sind sie zu wenige, um auch nur kleinste Katastrophen zu meistern. Als wäre das nicht Unheil genug, attackiert der schwarze Fürst genussvoll Lilias Geist. Heimgesucht von Wahnvorstellungen, verliert sie die Rat gebenden Traumbotschaften. Und die vermeintlich ihr treu zur Seite stehenden Elben verraten Lilia durch Freveltaten. In dieser verkeilten Gemengelage kommt der Dämonfürst seinem Ziel teuflisch nahe. Wird es dennoch zu dem unvermeidlichen Zweikampf zwischen Lilia und dem höllischen Herrscher kommen? Um dorthin zu gelangen, muss die Halbelbe weit über ihre menschlichen Grenzen hinauswachsen. Und sie wird erkennen, dass selbst das Universum manchmal falsch tickt.
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Berlin, 13. August 1961: Harald Jäger, Arbeiterkind und glühender Kommunist, ist als 18-jähriger Grenzpolizist dabei, als in der Hauptstadt der DDR die Mauer gebaut wird. Berlin, 9. November 1989: Harald Jäger, Oberstleutnant der Staatssicherheit, lässt um 23 Uhr 20 den Schlagbaum am Grenzübergang Bornholmer Straße öffnen – entgegen dem ausdrücklichen Befehl seiner Vorgesetzten. Wenige Minuten später geht die Nachricht um die Welt: "Die Mauer ist gefallen!" Harald Jäger kann nicht ahnen, welch bedeutende Rolle ihm einmal zufallen wird, als er sich 1961 freiwillig zum dreijährigen Dienst bei der DDR-Grenzpolizei meldet. Aus einem kommunistischen Elternhaus stammend, lässt er sich vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) anwerben, durchläuft die Kaderschmieden der SED und die geheime Hochschule des MfS, arbeitet als Fahndungsoffizier und spezialisiert sich in der Terrorabwehr – eine DDR-Musterkarriere. Welche Erfahrungen führen dazu, dass ausgerechnet Harald Jäger das Ende seines Staates besiegelt? Welche dramatischen Szenen spielen sich in der Nacht des 9. November hinter den Kulissen jenes Berliner Grenzübergangs ab, ehe er den Befehl verweigert und auf eigene Faust den Schlagbaum öffnet? In intensiven Gesprächen mit Harald Jäger fördert der Publizist Gerhard Haase-Hindenberg den Schlüssel zum Verständnis dieser Handlung zutage. Ihm erzählt Jäger zum ersten Mal von seinen Erlebnissen als Grenzpolizist und später Oberstleutnant einer Passkontrolleinheit, ihm offenbart er skandalöse Interna aus der Arbeit des MfS. Mutig und offen geht Jäger dabei nicht nur mit dem Überwachungssystem der Staatssicherheit, sondern auch mit der eigenen Person ins Gericht. Ein bewegtes und bewegendes, ein widerspruchsvolles und exemplarisch deutsches Leben.
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"Mir passiert doch sowas nicht!" Das glaubt fast jeder. Doch heute weiß ich, dass kein Mensch vor einem Überfall sicher ist. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Ich beschreibe die sehr grauenvollen Minuten des Überfalls, die Gefühle, die ich vor, während und nach der Tat empfand. Ich schildere die Panik und die Todesangst und, in welch großem Ausmaß sich mein Leben nach dem schrecklichen Abend veränderte. Denn nichts sollte ab diesem Tag mehr so sein, wie es einmal war. Aus der Wohnung wurde ein Gefängnis. Aus Elan und großer Lebensfreude wurden riesige Angst und sozialer Rückzug.
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Norma (24) ist fassungslos: Sie hat sich bis über beide Ohren in ihren Chef verliebt! Und das, obwohl sie nie an die großen Gefühle geglaubt hat. Wer braucht denn heutzutage noch den Mann fürs Leben? Welch verrückte Idee! Abgesehen davon ist es eine Sache, den vermeintlichen Mr. Right in seinem Vorgesetzten zu entdecken, aber was, wenn dieser auch noch verheiratet ist und eine Tochter hat? Wer will schon die heimliche Geliebte spielen oder gar eine Ehe zerstören? Von einem Tag auf den anderen werden Normas Moralvorstellungen über den Haufen geworfen, und sie findet sich in einem Strudel der Emotionen wieder, die sie bis dahin nicht kannte. Chaotisch und ideenreich versucht sie, dem Unvermeidlichen zu entfliehen, und begibt sich auf eine Reise, in der ihr ihre eigenen Vorurteile nur so um die Ohren fliegen.
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Ein Erfahrungsbericht aus Island, welcher durchaus als Reiseführer Verwendung finden kann. Ihr könnt den Fimmvörðuháls sowie den Laugavegur auf meinen Spuren wandeln. Erfahrt, wo ihr Brennstoff erhält, welches Zelt perfekt ist, wie ihr die Flüsse überquert und welch Zeitgenossen euch auf diesem Weitwanderweg begegnen könnten. Erlebt den Kampf mit den Elementen auf einem der weltweit schönsten Trekkingpfade. Kommt Island so nah, wie es keine Fernsehdoku vermitteln kann. Vertraut nicht dem Versprechen des Reisebüros, werdet euer eigener Reiseleiter.
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