Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Ich versteh' dich nicht«, sagte er. »Natürlich ist es schwer, wenn einem ein Patient unter den Händen wegstirbt. Aber so ist nun mal der Lauf der Dinge. Wir haben keinen Einfluß darauf, und mal ehrlich, der alte Burgmann hat doch ein gesegnetes Alter erreicht. Die letzten Jahre müssen für ihn eine wahre Qual gewesen sein, der Tod hingegen eine Erlösung für ihn. Willst du dir wirklich die Schuld daran geben? Das kann ich einfach nicht glauben. Thomas, denk' doch mal nach. Du bist ein erstklassiger Arzt, eines Tages könntest du mein Nachfolger sein. Das kannst du doch nicht ernsthaft aufgeben wollen!« Dr. Thomas Hochleitner sah seinen Vorgesetzten, der gleichzeitig sein väterlicher Freund und Mentor war, geradewegs in die Augen. »Doch, Eberhard«, erwiderte er, »genau das will ich tun. Alles aufgeben, mein bisheriges Leben hinter mir lassen und irgendwo neu anfangen. Nur eines werd' ich gewiß net mehr tun –, einen Menschen behandeln. Ich kann net mehr als Arzt tätig sein. Nie wieder!« Der Direktor des St. Elisabeth Krankenhauses in München hob hilflos die Arme. »Weiß Ramona schon davon? Was sagt sie dazu?« Thomas zuckte die Schultern. »Ich habe gestern abend mit ihr darüber gesprochen«, antwortete er. »Wie du dir denken kannst, war sie nicht begeistert. Genauer gesagt, hat sie mich einen kompletten Dummkopf genannt…« »Womit sie – entschuldige bitte – auch recht hat«, sagte der Krankenhauschef. »Allerdings werde ich mich da nicht einmischen. Ramona ist meine Tochter, und ich weiß, daß sie dich liebt. Aber dennoch –, es liegt bei euch alleine, wie ihr das regelt. Für mich
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Auf den Wiesen des Englischen Gartens lagen Hunderte von Sonnenanbetern und genossen das herrliche Sommerwetter, überall sah man fröhliche Gesichter, und die Eisverkäufer machten Riesenumsätze. München zeigte sich von seiner schönste Seite, und die gute Laune die überall herrschte, hatte auch das junge Paar angesteckt, das sich eben in die Arme gefallen war. »Hallo, Liebster«, sagte Ilona Roßmeier glücklich, nachdem Tim sie zärtlich geküßt hatte. Der Student legte seinen Arm um die Freundin, und gemächlich schlenderten sie den Weg hinunter. Indes war die Stimmung nicht ganz so ungetrübt, wie es den Anschein hatte. Für »Loni« und Tim stand einiges auf dem Spiel; ging es doch um die Semesterferien, die sie gemeinsam verbringen wollten, was allerdings an einem dummen Umstand scheiterte: Die Familien Roßmeier und Karnbacher waren sich nicht grün! »Es muß doch einen Weg geben!« meinte die hübsche blonde Ilona mit einem Anflug von Verzweiflung. »Vier Wochen ohne dich – das halt ich net aus!« Tim nickte bekümmert. »Geht mir genauso«, antwortete er. »Aber was sollen wir denn machen?« Sie setzten sich auf eine Bank am Wegesrand. »Ich habe mir da was überlegt«, sagte die Zwanzigjährige. »Etwas, wie wir net nur zusammen Ferien machen können, sondern auch gleichzeitig uns're Eltern dazu bringen, das sie wieder miteinander reden.« Der Freund runzelte die Stirn. »Na, da bin ich aber gespannt.« Loni schmunzelte. »Meine Eltern lieben doch die Berge genauso, wie deine«, erklärte sie. »Wir müssen sie überreden, daß sie ihren Urlaub mal wieder in St. Johann verbringen. Dort hat es ihnen doch immer so gut gefallen.« Sie sah ihn mit ihren hübschen blauen Augen
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Tobias Wallinger schreckte hoch und richtete sich in seinem Bett auf. Durch den Vorhang vor den Fenstern drang das erste Licht des Tages. Ein Blick auf den Wecker zeigte ihm, wie spät es war. Um Himmels willen, schoß es dem jungen Bauern durch den Kopf, du hast ja verschlafen! Er sprang aus dem Bett und eilte ins Bad. Anschließend zog er hastig Arbeitshose und Hemd an und schlüpfte in die Hausschuhe. Als er aus seiner Kammer trat, fiel ihm die Stille, die im Haus herrschte, geradezu auf. Resl, sollte sie etwa auch verschlafen haben? So recht mochte er es nicht glauben. Es wäre das erste Mal gewesen, daß die Magd nicht rechtzeitig aufstand. Tobias klopfte an ihre Tür. »Resl, bist du wach?« rief er. Verhaltenes Stöhnen erklang aus der Kammer. Der Bauer drückte die Klinke herunter und schaute hinein. Therese Oberleitner lag mit schmerzverzerrtem Gesicht in ihrem Bett und schaute ihn hilflos an. »Du meine Güte, was ist denn mit dir?« fragte Tobias entsetzt. »Ich kann net aufsteh'n«, kam es kläglich zurück. »Der ganze Rücken tut mir weh.« Jetzt wußte Tobias, warum er verschlafen hatte. Jeden Morgen weckten ihn die Geräusche aus der Küche, wenn die Magd das Frühstück zubereitete, und zudem noch der Duft des frischgebrühten Kaffees bis in seine Kammer hinaufstieg. Er trat an das Bett. Resl lag auf ihrem Kissen, das schlohweiße Haar, das sie sonst zu einem Kranz gebunden um den Kopf trug, war offen, und in ihrem faltigen Gesicht stand der Schmerz geschrieben, der sie peinigte. »Ist es net besser geworden?« Seit Tagen jammerte die Magd über die Schmerzen
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Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben. Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen. Es war Sonntag. Feierliche Stille umhüllte das Land. Am Himmel zogen Wolken herauf, dicke weiße Wattewolken. Eine junge Frau kam den Berg herauf. Sie ging sehr beschwerlich. Man sah ihr an, daß sie ein Kind unter dem Herzen trug. Manchmal blieb sie stehen, schaute zurück zum Dorf. Beim Pfarrer war sie gewesen, von dem sie sich tröstlichen Zuspruch erbeten hatte. Jetzt, da sie sich auf dem Weg zum Schluchthof befand, auf dem sie seit zwei Jahren als Magd arbeitete, blieb sie öfter stehen und rang nach Atem. Und wie sie da stand und ihre Hand auf den Leib legte, gingen ihr wieder die Worte durch den Sinn, die sie mit dem Pfarrer gewechselt hatte. Sie hörte seine dunkle volltönende Stimme: »Wenn du mir net sagen willst, wer der Vater deines Kindes ist, dann kann ich dir auch keinen Rat geben, Agnes.« Wie ein Peitschenhieb waren diese Worte auf ihr verwundetes Herz gefallen. Er, der Herr Pfarrer, der einzige Mensch, dem sie noch vertraute, wies sie zurück. Ihre Verzweiflung wuchs in dieser bitteren Stunde ins Unermeßliche. Ihr Herz krampfte sich zusammen. Und Agnes wünschte sich, daß es aufhören möge zu schlagen. Dann wäre ihr und ihrem Kind geholfen gewesen. Aber im nächsten Augenblick zuckte sie wieder vor diesem sündigen Gedanken zurück. Sie sank auf dem Feldweg plötzlich in die Knie und rang die Hände. Ihre Worte klangen in den Himmel: »Herrgott, hab doch du Verständnis! Du bist doch allmächtig. Weißt, daß ich den Namen net nennen kann.« Sie fand wieder zu sich und richtete sich mühsam auf. »Ich
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Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben. Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen. »Überleg's dir, Mariandl! Du mußt den Martin net heiraten, nur weil ein Kind unterwegs ist!« Maria Gesswein sprach eindringlich auf ihre Tochter ein. »Wir haben genug Platz im Haus und das Butzerl wird auch ohne den armen Bauernsohn groß!« Die letzten Worte preßte sie verächtlich heraus. »Geh, Mutterl! Wenn ich ihn dazu bringen könnt, daß er dem alten Achner den Hof abschwatzt, dann ist er gwiß nimmer arm! Schau, auf dem Achnerhof hat's seit zwei Jahren einen guten Fremdenverkehr und der Hof mit seinen Ländereien ist auch net zu verachten! Freilich, du hast schon recht, wenn er auf dem Hof schaffen muß wie ein Knecht, dann hat's keinen Sinn mit uns. Aber laß mich nur machen!« Marianne Gesswein ging quer durch die Gaststube zum Fenster und betrachtete versonnen die mächtigen, verschneiten Gipfel des Berchtesgadener Landes. Das schlanke, hochgewachsene Dirndl wußte seit zwei Monaten, daß es von ihrem langjährigen Freund und Geliebten ein Kind erwartete. Wohlweislich hatte sie es ihm bislang verschwiegen, denn in der letzten Zeit hatte es einige Spannungen gegeben, weil sich Martin nur noch um den väterlichen Hof zu kümmern schien. Marianne fühlte sich vernachlässigt und hatte es ihm sehr deutlich gezeigt. Maria Gesswein betrachtete ihr hübsches, gutgebautes Töchterl liebevoll. Sie hatte nie verstehen können, was ihr Mariandl an Martin Achner fand. Er sah grad ebensogut aus wie viele andere, die ihrer Tochter den Hof machten! Es war gut so, daß Marianne ihr Geheimnis noch für sich behalten hatte, denn der Bursch schien ja gerade eigene Sorgen genug zu haben. Marianne lehnte
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor. "Grüß Gott und herzlich willkommen in der Pension Stubler." Ria lächelte die junge Frau an, die vor ihr stand. Ein hübsches Madel, wie die Wirtin feststellte. Mitte zwanzig, schulterlanges, blondes Haar, ein offenes, freundliches Gesicht, das von einem Paar leuchtend blauer Augen dominiert wurde, und auch die attraktive Figur ließ keine Wünsche offen – ein wahr gewordener Männertraum … "Sie müssen die Frau Peters sein, net wahr?" Die junge Frau nickte. "Ja, Frauke Peters, ich habe ein Zimmer reserviert." Ria Stubler nickte ebenfalls. "Ich weiß", deutete sie auf das Reservierungsbuch, "für vierzehn Tage." Die Pensionswirtin nahm den Zimmerschlüssel vom Brett und ging voran, die junge Frau folgte, eine lederne Reisetasche in der Hand. Im ersten Stock blieb Ria vor einer Tür stehen und schloss auf.
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. »Was wollen Sie?« Hermine Wollschläger sah die junge Frau, die vor der Tür des Pfarrhauses von St. Anna stand, beinahe empört an. Silke Brandner schien sich unter diesem Blick unwillkürlich zu ducken. »Das geht auf gar keinen Fall«, fuhr die Haushälterin in abwehrendem Ton fort. »Wir sind doch schließlich kein Hotel. Warum gehen S' net ins Wirtshaus? Die haben Fremdenzimmer.« Die Krankenschwester seufzte. Daß es im »Ochsen« Fremdenzimmer gab, war ihr nicht unbekannt. Sie kam ja gerade von dort. Allerdings sollte eine Übernachtung fünfundzwanzig Euro kosten. Zwar mit Frühstück, aber das war immer noch zu teuer. Nicht, wenn es für ein paar Übernachtungen wäre, aber Silke suchte eine ständige Bleibe. Als es endlich mit einer Anstellung geklappt hatte, war sie unendlich erleichtert gewesen, nach beinahe einem halben Jahr Arbeitslosigkeit. In und um Nürnberg herum gab es keine freien Plätze, und sie hatte sich die Finger wundgeschrieben. Über zwanzig Bewerbungen schickte sie los, und die einzige positive Antwort erhielt sie aus Engelsbach. Froh darüber, daß sie nicht weiter mit dem Arbeitslosengeld leben mußte, hatte Silke in der Heimat ihre Zelte abgebrochen, um hier als neue Gemeindeschwester zu arbeiten. Natürlich nicht, ohne sich um ein möbliertes Zimmer zu bemühen. Das reichte ihr fürs erste. In Nürnberg hatte sie eine kleine Zweizimmerwohnung gehabt, die natürlich gekündigt wurde. Ihre Sachen stellte sie bei einer Freundin unter, um sie später, wenn sie eine kleine Wohnung gefunden hatte, nachzuholen. Indes war es mit der Unterkunft nicht weniger aussichtslos als mit der Arbeit. Insgesamt sechs Annoncen hatte Silke aufgegeben. Es hätte ihr auch nichts
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Middlemarch, A Study of Provincial Life is a novel by the English author George Eliot, first published in eight installments (volumes) during 1871-72. The novel is set in the fictitious Midlands town of Middlemarch during 1829-32, and it comprises several distinct (though intersecting) stories and a large cast of characters. Significant themes include the status of women, the nature of marriage, idealism, self-interest, religion, hypocrisy, political reform, and education.
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